Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Der Schleichweg nach Altenberg ist wieder frei
Die Hochwaldstraße sorgt seit Dienstag wieder für die Entlastung der B 170.

Seit Dienstag 14 Uhr darf der Verkehr wieder auf der Hochwaldstraße rollen, informiert die Kreisverwaltung. Mit der Ausweichstrecke soll die B 170 entlastet werden, die in den kommenden Wochen zahlreiche Baustellen zum Nadelöhr werden lassen. Die Hochwaldstraße, die eigentlich eine Forststraße ist, führt von Oberfrauendorf über Falkenhain und bei Oberbärenburg wieder zurück auf die B 170.

Die Staus auf der B 170 umfahren dürfen Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen. Da die Straße schmal und kurvenreich ist, sind alle Kraftfahrer aufgefordert, sich unbedingt an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten. „Reparaturarbeiten an der Straße sind erfolgt, aber es ist trotzdem eine Forststraße geblieben“, betont Landrat Bernd Greif (CDU).
Die Hochwaldstraße wurde nach dem Hochwasser 2002 asphaltiert und als Ersatz für die B 170 genutzt. Die war bei der Flut schwer beschädigt worden und stellenweise unpassierbar. Im vergangenen Jahr diente sie zwischen Ende Juni und Mitte Oktober als Umleitungsstrecke.

Lkw umfahren Nadelöhr
Wie lange die Hochwaldstraße in diesem Jahr Autofahrern das Leben erleichtern wird, ist offen. „Wir haben dafür noch keinen Termin mit der Forstverwaltung vereinbart, sondern machen das abhängig davon, wie es mit den Bauarbeiten auf der B 170 vorangeht“, erklärt Greif dazu. Bis zu 16 Baumaßnahmen sind in diesem Jahr auf der Bundesstraße zwischen Altenberg und Hänichen geplant. Während die Pkw sich in den kommenden Monaten in Richtung Hochwaldstraße von der B 170 verabschieden können, müssen die Lkws bleiben, falls sich die Fahrer nicht von den zahlreichen Baustellen auf der B 170 abschrecken lassen.

Aber sie sind längst auf die Idee gekommen, die Nadelöhre zu umfahren. Bewohner des Müglitztales stellten genau wie die Anlieger im Kammgebiet fest, dass in letzter Zeit der Schwerlastverkehr bei ihnen zugenommen hat.

Eine Beobachtung, die auch Joachim Geißler aus Sadisdorf machte: „Jetzt kommen auf der B 171 immer mehr dicke Transiter, vor allem Tschechen, Slowaken, Dänen und Schweden.“ An einem einzigen Tag zählte er schon über 65 Lkws durch Sadisdorf. Er sieht nur eine Lösung: die Straßen mit Maut zu belegen. Um die hiesigen Kraftfahrer nicht über die Maßen zu belasten, solle im Gegenzug die Kfz-Steuer gestrichen werden.

Von Regine Schlesinger und Mandy Schaks, Sächsische Zeitung 19. Mai 2005

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