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Schneefall sorgt erneut für Chaos
Staus und gesperrte Grenzübergänge

Der erneute Wintereinbruch hat am Montag den Verkehr in weiten Teilen Sachsens lahm gelegt. Schneeglätte und Unfälle sorgten zum Beispiel auf der Autobahn A 72 Hof-Chemnitz zwischen Hartenstein und Stollberg-Nord für fünf Kilometer Stau, teilte der Verkehrswarndienst der Polizei mit. Lastwagen konnten von der A 17 (Dresden-Prag) nicht mehr auf die Bundesstraße 170 fahren. Dort gab es bereits einen Stau, weil der Grenzübergang Zinnwald bis Mittag für die Ausreise komplett gesperrt war.

Die B 115 (Cottbus-Görlitz) musste wegen Bergungsarbeiten zwischen der Einmündung Weißkeißel und der Kreuzung Rietschen in beiden Richtungen zeitweise komplett gesperrt werden. Liegen gebliebene Lastwagen blockierten auch die B 169 zwischen Frankenberg und Chemnitz in beiden Richtungen.

Im Weißeritzkreis war die Straße zwischen Schönfeld und Ammelsdorf wegen Schneeverwehungen unpassierbar. „Wir haben hier ziemlich zu kämpfen“, sagte Roberto Thiele vom Verkehrswarndienst. Auch die Wetterprognose mache keine Hoffnung, da es kalt bleibe und weiter schneien solle. Das könnte vor allem für Lastwagen zum Problem werden, die noch mit Sommerreifen unterwegs seien. „Im Moment geht es hier Schlag auf Schlag“, kommentierte Thiele die vielen Unfälle auf schneeglatter Straße. Besonders schlimm sei der Raum Chemnitz betroffen.

Auch in anderen deutschen Bundesländern gerieten zahlreiche Autofahrer mit ihren Fahrzeugen auf schneeglatten Straßen ins Rutschen. Auf der Autobahn 8 staute sich der Verkehr zwischen Stuttgart und Pforzheim nach Polizeiangaben auf insgesamt 28 Kilometer. Ein 40-Tonner war bei Pforzheim wegen Glätte von der Straße abgekommen und umgekippt. Auch in vielen Teilen Bayerns und Niedersachsens brachten Schnee und Eis die Verkehrsteilnehmer ins Rutschen. Im bayerischen Grabenstätt kam ein 69-jähriger Autofahrer auf schneeglatter Fahrbahn ums Leben.

Winter hat Europa fest im Griff

Ein heftiger Wintersturm zog am Sonntag und Montag über die Ukraine hinweg: 444 Dörfer waren offiziellen Angaben zufolge ohne Strom. Vor allem die Mitte und der Westen des Landes waren betroffen. In Moskau stieg die Zahl der Kältetoten auf 118. Am Wochenende seien in der russischen Hauptstadt 5 Menschen umgekommen und 34 mit Erfrierungen in Krankenhäuser gebracht worden, teilte der Rettungsdienst am Montag mit.

In Südfrankreich kam es nach heftigen Schneefällen zu Verkehrsbehinderungen. Im Département Aveyron um Rodez brach der Verkehr stellenweise zusammen. Lastwagen konnten zahlreiche Straßen in den Pyrenäen nicht passieren. Die Nationalstraße 20 Richtung Andorra wurde auf 30 Kilometern Länge für den Fernverkehr gesperrt. Eine Entspannung der Wetterlage erwartet Météo France für Dienstag.

Schnee und Eis behinderten auch den Verkehr in Skandinavien und der Schweiz. In Dänemark ließen die Schneefälle inzwischen nach und zogen weiter nach Schweden und Finnland. Glatte Straßen führten zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Etwa 14000 Haushalte in Südschweden müssen weiter ohne Strom auskommen. Besonders im Osten der Schweiz ereigneten sich auf verschneiten Straßen zahlreiche Unfälle. (dpa)

Wieder Winter in Sachsen: Streckenweise geht nichts mehr

Dresden. Der erneute Wintereinbruch hat gestern den Verkehr in weiten Teilen Sachsens lahm gelegt. Bis zum Nachmittag entspannte sich die Lage. Räum- und Streufahrzeuge konnten die meisten Strecken wieder passierbar machen und den Verkehr zum Rollen bringen, teilte der Verkehrswarndienst am Nachmittag mit.

Schneeglätte und Unfälle hatten am Vormittag zum Beispiel auf der Autobahn 72 Hof – Chemnitz zwischen Hartenstein und Stollberg-Nord für fünf Kilometer Stau gesorgt. Weil der Grenzübergang Zinnwald bis Mittag für die Ausreise komplett gesperrt war, wurden Schwerlaster nach Worten von Polizeisprecher Wolfgang Kießling bereits in Dresden und auf der Autobahn 17 gestoppt. Damit sollte verhindert werden, dass die Brummis den Verkehr auf der B 170 nicht völlig zum Erliegen bringen. Für den Pkw-Verkehr gab es weder am Grenzübergang in Zinnwald noch in Neurehefeld größere Probleme, sagte ein BGS-Sprecher. (SZ/dpa)

Sächsische Zeitung 14. 02. 2005

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