Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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B170: Hilferuf an Bundespräsidenten
SCHMIEDEBERG - „Herr Bundespräsident, bitte helfen Sie uns!“, schrieb der Schmiedeberger Steffen Thierfelder (51) jüngst an Horst Köhler. Denn die B 170 ist für deren Anwohner unerträglich geworden: Lärm, Gestank, Staus. Nun kommen noch 16 Baustellen dazu.

3000 Laster rollen täglich auf der B 170 von und nach Tschechien - 24 Stunden stinkt es nach Diesel, quietschen Bremsen, rumpeln Laster durch die Orte. Steffen Thierfelder: „Die Landesregierung schädigt unsere Gesundheit hier vorsätzlich. Wenn Autos morgens gewaschen werden, sind sie abends wieder voller Ruß. Bei uns misst niemand den Feinstaub!“

Und nun kommen noch 16 Baustellen dazu: Böschungsanlagen, Rad- und Fußwege, Kanäle und Straßendecken werden auf der B 170 von Altenberg bis Bannewitz für 4 Mio. Euro neu gebaut. Dietmar Pietsch vom Straßenbauamt: „Die Baustellen sind nötig, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.“ Um neue Staus zu vermeiden, will man die Baustellenampeln sogar von Hand bedienen! Die Anwohner fordern jedoch eine Verschiebung der Baustellen, wenigstens bis zur Eröffnung der A 17 (2006). Und sie wollen die „Rollende Landstraße“ zurück, um die Laster wieder loszuwerden. Doch Martina Pirk vom Verkehrsministerium erklärt dazu: „Die RoLa war unwirtschaftlich, die wird’s nicht mehr geben.“

Thierfelder hat nun Horst Köhler geschrieben: „Wenigstens der muss uns helfen. Der Regierung sind wir hier doch egal.“ Er lädt Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD) zum nächtlichen Gespräch zu sich nach Hause ein: „Denn schlafen können wir hier nachts so und so nicht mehr!“ (JU)

Chemnitzer Morgenpost 15. April 2005

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