Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Der Schlamm aus der Malter und die B 170
Landwirte in Obercarsdorf sind unzufrieden mit der Flurneuordnung / Der Wunsch nach einer beleuchteten Loipe

OberhäslichHaben Sie Fragen zum aktuellen Geschehen im Osterzgebirge? Anregungen? Wollen Sie einfach mal Ihre Meinung loswerden? Oder vielleicht jemandem Danke sagen? Wir versuchen, Ihnen zu helfen.

Gerd Felbrich aus Dittersdorf bat darum, bei der Betrachtung der Probleme an der B 170 auch die Lkw-Fahrer zu verstehen. Er selbst ist im Nahverkehr mit seinem Lkw unterwegs und kennt daher die Situation auf der Bundesstraße aus eigener Erfahrung. „Wenn zum Beispiel die Gullydeckel klappern, dann liegt es nicht an den Lkws. Auf so einer Straße müssen sie eben verschraubt werden. Das müssen aber die regeln, die sie bauen.“ Er erinnert auch daran, dass an der B 170 über weite Strecken weder Fuß- noch Radweg zu finden sind. „In der Frühe gehen ja die Schulkinder auf der Bundesstraße e

ntlang.“ Ob nicht das Geld, das jetzt für den Wiederaufbau der Weißeritztalbahn ausgegeben werden soll, sinnvoller in den Ausbau der B 170 gesteckt werden könnten, fragt er.

Klaus Knoll aus Paulsdorf wundert sich über das Geschehen an der Vorsperre der Talsperre Malter. „Hier wurde Wasser abgelassen, dann wieder aufgestaut. Arbeiten kann ich hier aber nicht beobachten. Was passiert denn da?“ fragt er. „Hier wird der Abtransport der Sedimente vorbereitet“, erklärte Britta Andreas, Sprecherin der Talsperrenverwaltung, an welche die SZ die Frage weiterreichte. Dafür wurde am 31. August das Wasser aus der Vorsperre abgelassen. Der Schlamm sollte erst ein wenig trocknen, damit dann nicht Wasser auf die Lkws verladen wird, sondern tatsächlich der Schlamm, der sich auf dem Grund der Vorsperre abgesetzt hat. Dass jetzt der Wasserspiegel wieder etwas angestiegen ist, hat damit zu tun, dass Schwemmgut und Sedimente den Grundablass verstopften. Im Oktober soll die Baufirma mit den Arbeiten beginnen.

Karin Wiesner aus Obercarsdorf ist unzufrieden mit der Flurneuordnung in Obercarsdorf und Sadisdorf. „Wir müssen jetzt schon Raten zahlen, die landwirtschaftlichen Flächen werden aber zuletzt vermessen. Was wird, wenn vorher das Geld ausgeht?“ fragt sie. Für Besitzer von kleinen Grundstücken fallen die Kosten nicht so ins Gewicht, aber wer mit mehr als 2 000 Euro rechnen muss, für den sieht es anders aus. Da ist es eine enorme Belastung. „Und Nutzen sehe ich keinen für mich“, sagt sie.

Günther Rümmler aus Dippoldiswalde macht einen Vorschlag, mit dem mehr Touristen ins Osterzgebirge gelockt werden könnten: eine beleuchtete Langlauf-Loipe. „Ich bin selbst passionierter Skiläufer. Ich würde gerne mal nach der Arbeit noch für ein, zwei Stunden hoch fahren. Das ist sicher ein finanzielles Problem, aber eventuell findet sich eine Möglichkeit“, sagt er. „Vielleicht wäre es in der Nähe des Skilifts möglich, wo ja jetzt schon die Kabel liegen.“ (SZ/fh)

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