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Altenberger fordern eine kleine Ortsumgehung
Autobahnzubringer könnte durch Europark führen

Altenberg. Die Stadträte der Bergstadt peilen eine Mini-Ortsumgehung für Altenberg an. Sie sehen jetzt eine Chance, Anwohner der B 170 zumindest auf einem Teilstück vom Verkehr zu entlasten, durch den Bau des Autobahnzubringers zur neuen A 17. Dieser soll von Altenberg über die Staatsstraße S 178 (Geisinger Straße). Deshalb muss auch der Knotenpunkt von der B 170 in Altenberg am Abzweig nach Geising ausgebaut werden.

Wie? Darüber streiten sich zurzeit noch die Geister. Die Stadträte des Ausschusses für Umwelt und Technik zumindest nutzten die Möglichkeit, ihre Meinung in dem Verfahren mit einbringen zu können. Und sie plädieren für eine kleine Ortsumgehung. Mehrere Varianten für den Ausbau des Knotenpunktes lagen ihnen vor. Doch der Ausschuss konnte sich mit keiner davon anfreunden. „Wir lehnen alle ab“, sagt Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler). Das wenigste Verständnis gab es für die Lösung durch einen großen Kreisverkehr. Diese Variante kostet viel Platz, so dass das Haus der Familie Wolf weichen müsste.

Alle Varianten haben nach Ansicht der Altenberger noch einen schweren Haken: Die Römerstraße, die parallel zur Geisinger Straße verläuft, würde in jedem Fall zur Sackgasse erklärt. Wer an der Rathausstraße auf die Römerstraße einbiegt, kommt dann nicht mehr auf die Geisinger Straße, sondern muss zurück. „Das ist zum einen für die Gewerbebetriebe, die sich dort befinden, hinderlich“, erklärt Kirsten. „Zum anderen ist im Winter die Anbindung zur Rathausstraße fast nicht zu befahren.“ Zu steil sei die Strecke. Zudem müssten Garagen weggerissen werden.

Der Ausschuss machte deshalb einen ganz anderen Vorschlag: Eine kleine Ortsumgehung soll her, die von der B 170 durch den Europark am Ortseingang von Altenberg aus Richtung Zinnwald direkt auf die Geisinger Straße führt. „Damit hätten wir den vielen Lkw-Verkehr auch nicht mehr durch die Stadt“, begründet Kirsten. Nun sind die Altenberger gespannt, was die Behörden zu der Variante sagen. (SZ/ks)

Sächsische Zeitung 14. 09. 2004

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