Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Katastrophe bleibt aus
Fässer mit entzündbarer Flüssigkeit verkraften Zusammenstoß in Ulberndorf
Von (SZ/mb/pk)

Ulberndorf/Dippoldiswalde. Mit viel Glück wurden die Ulberndorfer und Dippoldiswalder offenbar vor einer Katastrophe bewahrt. Bei dem Unfall, der sich am Montagabend zwischen Dippoldiswalde und Ulberndorf auf der Bundesstraße 170 ereignete, hatte einer der beteiligten Schwerlaster Xylene 3, eine entzündbare Flüssigkeit, in Fässern geladen. Trotz des Zusammenstoßes kurz nach 17.30 Uhr blieben die Behälter aber unversehrt, sagte der Sprecher der Pirnaer Polizeidirektion, Gerhard Wellner, gestern.

Noch in der Nacht vom Montag zum Dienstag wurden die beiden Schwerlaster geborgen. Verantwortlich für deren Zusammenprall ist der 41-jährige Fahrer eines tschechischen Lkw, dem der Hänger ausscherte, weil er vermutlich zu schnell fuhr, teilte die Polizei gestern mit. Um Schlimmeres zu verhindern, lenkte der Fahrer gegen. „Dadurch geriet das Fahrzeug nach dem Bahnübergang auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem anderen Lkw“, schildert Gerhard Wellner den Unfallhergang. Dieser aus Deutschland stammende Schwerlaster wurde durch den Zusammenprall auf die Bahnschienen geschoben.

Über 150 000 Euro Schaden zu beklagen

Glücklicherweise wurden weder die Fahrer noch Passanten bei dem Unfall verletzt (SZ berichtete). Allerdings gibt es hohen materiellen Schaden zu beklagen. Die Polizei schätzt ihn auf rund 150 000 Euro. Er entstand, da das Verursacherfahrzeug infolge des Zusammenstoßes umkippte und erst im Straßengraben zum Liegen kam. Dabei fiel auch die Ladung vom Laster. Laut Polizei hatte der tschechische Schwerlaster Stahlgitterpaletten mit Gummiteilen transportiert. Diese wurden gestern Vormittag geborgen. Dazu musste die stark befahrene B 170 ab 10 Uhr für sechseinhalb Stunden halbseitig gesperrt werden. Mitarbeiter der Dippoldiswalder Firma Pötzsch und des Straßenbauamtes Dresden beräumten unter sehr gefährlichen Bedingungen die Gummiteile und die Paletten aus dem Straßengraben. Der Verkehr rollte mit 30 Kilometern/Stunde an der Unfallstelle vorbei.

Voll gesperrt wurde die B 170 bereits in der Nacht vom Montag zum Dienstag in der Zeit von 18 bis 24 Uhr. Die herbeigerufenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren unter anderem damit beschäftigt, die Straße von ausgelaufenem Öl zu befreien.

Sächsische Zeitung, Mittwoch, 14. Juli 2004

B 170 nach Unfall stundenlang dicht

Dippoldiswalde/Pirna. Nach dem Zusammenstoß zweier Lkws in Ulberndorf (Dippoldiswalde) war gestern die Bundesstraße 170 stundenlang blockiert. Wie die Polizei am Abend in Pirna auf Anfrage mitteilte, wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Während der Pkw-Verkehr nach 18 Uhr ab Schmiedeberg beziehungsweise in der Gegenrichtung ab Oberhäslich umgeleitet wurde, stauten sich die Laster kilometerlang auf. Bei unserem Redaktionsschuss dauerten die Bergungsarbeiten in Ulberndorf noch an. (SZ/dsz)

Sächsische Zeitung, Dienstag, 13. Juli 2004

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