Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Klarheit schaffen

Werner Zimmermann, Dippoldiswalde, zur Verkehrssituation an der B 170:

Als Anwohner der B 170 habe ich die Aussagen von Politikern zum Problem zur Kenntnis genommen, jedoch akzeptieren kann ich diese Meinung nicht. Leider haben unsere gewählten Volksvertreter mehr mit Parteien- und Wahlkampf zu tun, als sich um das Wohl ihrer Bürger zu kümmern. Meiner Meinung gehört die B 170 zu Sachsen, und in Sachsen ist Herr Milbradt Ministerpräsident und demzufolge für die Bevölkerungsgruppe mit seinem Team zuständig und verantwortlich. Weil die Grünen und deren Organisationen Gegner einer neuen B 170 sind, gibt es Meinungsverschiedenheiten. Übrigens gehört u.a. auch Minister Flath zu den Gegnern eines Neubaus. Dort müsste zuerst einmal Klarheit geschaffen werden. Zu den Studien gäbe es ja in Dresden eine TU und eine Verkehrshochschule.

Auch der Kreistag hat seine Entscheidung sehr spät, letztendlich zu spät getroffen, als der Bundesverkehrswegeplan schon beschlossen war. Es war also ein Teil der Verantwortlichen dagegen, der andere Teil hat es verschlafen, obwohl allen bekannt sein müsste, dass der Grenzverkehr mit der EU-Erweiterung nicht ab-, sondern zunehmen wird. Da ist doch die Meinung der Grünen „weg mit dem Transitverkehr von der B 170“ völlig aussichtslos.

Ob unsere Landesorgane die Macht haben werden, den Transitverkehr auf die neue Autobahn zu verlegen, ist ja fraglich. Durch den Unfall in Korea müsste eigentlich allen Verantwortlichen klar geworden sein, welch eine Gefahr sich laufend auf der B 170 durch die Orte bewegt!

Kann das überhaupt jemand verantworten? Leider sind die noch bewohnten Dörfer von wenig Interesse.


Sächsische Zeitung, Sonnabend, 26. Juni 2004

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