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Ausweichen in den Wald
Morgen öffnet die Hochwaldstraße / Landratsamt und Forstamt sind sich einig

Von Franz Herz

Überraschend schnell kommt jetzt die Öffnung der Hochwaldstraße zwischen Falkenhain und Oberfrauendorf. Hier können Autofahrer ab Donnerstagnachmittag den Engpass auf der B 170 umgehen.


Ab dem morgigen Donnerstag um 14 Uhr wird die Hochwaldstraße für Fahrzeuge bis zu 2,5 Tonnen Gewicht frei gegeben. Damit geht nach langem Gezerre ein Wunsch der Autofahrer aus dem oberen Osterzgebirge in Erfüllung. Pendler können so den Staus auf der B 170 in Schmiedeberg ausweichen.

Schnell sind sich jetzt das Landratsamt Weißeritzkreis und das Forstamt Altenberg einig geworden – nachdem Umweltminister Steffen Flath sein Nein zu einer Öffnung zurückgezogen hat. Die derzeitigen Zustände auf der B 170 mit regelmäßigen Staus und zusätzlichen Baustellen ließen ihn nachgeben.

Außerdem beginnt die Sommersaison. Mit dem Urlauberverkehr spitzt sich die Lage auf der B 170 weiter zu. Vermieter und Hoteliers im Osterzgebirge können ihre Gäste jedoch auf die Ausweichmöglichkeit über Oberfrauendorf und Falkenhain hinweisen, damit diese nicht im Stau stecken bleiben.

Milbradt heute zu Gast in Dippoldiswalde


An der Hochwaldstraße lagert Holz, das noch abgefahren werden muss. Dies nannte das Forstamt im Mai als offiziellen Grund, warum die Ausweichstrecke geschlossen bleiben musste. Einiges liegt immer noch. Deswegen müssen die Autofahrer auf der Hochwaldstraße noch mit Behinderungen rechnen. Landratsamt und Forst haben vereinbart, dass die Holzfahrzeuge nur außerhalb der Berufsverkehrszeiten laden dürfen. Während sie arbeiten, kann niemand durchfahren. Da Privatunternehmen am Werk sind, können die Sperrungen nicht am Anfang der Strecke angezeigt werden, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung von Forst- und Landratsamt.

Die Öffnung der Hochwaldstraße ist befristet bis 3. September. Dieses Politikum kommt also vor den Landtagswahlen am 19. September noch einmal auf den Tisch.

Vor Ort besichtigt heute Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt die Situation an der B 170 im Dippser Ortsteil Ulberndorf. Er will sich informieren über das Problem des fehlenden Fußwegs entlang der Bundesstraße, den Wiederaufbau nach dem Hochwasser und die Ufersanierung an der Roten Weißeritz. Der Ministerpräsident debattiert um 17.25 Uhr in der „Frankenmühle“ in Ulberndorf eine halbe Stunde lang über die Probleme an der B 170 in einer öffentlichen Diskussionsrunde zusammen mit den Landtagsabgeordneten Andrea Dombois und Roland Wöller, Landrat Bernd Greif und Bürgermeisterkandidat Rainer Frenzel (alle CDU).

Dem CDU-Kandidaten den Rücken gestärkt


Milbradts Besuch in Dippoldiswalde hat das Ziel, in der heißen Phase des Bürgermeister-Wahlkampfs in Dipps dem CDU-Bewerber Rainer Frenzel unter die Arme zu greifen. Dieses Pfund warf die CDU bereits in Reinhardtsgrimma vor der Bürgermeisterwahl im Herbst 2003 in die Waagschale.

Sächsische Zeitung, Sonnabend, 07. JUli 2004

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