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Umgehung nun doch in Aussicht
Minister Flath jetzt bereit, Hochwaldstraße zu öffnen

Altenberg/Schmiedeberg. Gestern rollten die Holztransporter auf der Hochwaldstraße, bald sollen hier sogar wieder Pkw fahren können. Mitte Mai noch hatte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath kategorisch abgelehnt, die Forststraße als Ausweichstrecke für die B 170 freizugeben. Das käme nur im Katastrophenfall in Frage.

Vergangene Woche nun traf er sich mit Landrat Bernd Greif in Dippoldiswalde und ließ sich die Zustände auf der Bundesstraße erläutern. „Ich habe erklärt, wie misslich die Situation ist mit den Baustellen, welche Probleme die Menschen hier haben, ihre Arbeitsstellen zu erreichen und wieder nach Hause zu kommen“, sagte Greif. Diese Woche erwartet er nun ein Signal von der Landesregierung über die Öffnung der Hochwaldstraße für Pkw. Bei einem Besuch am morgigen Mittwoch in Dippoldiswalde soll Ministerpräsident Georg Milbradt die Entscheidung bekannt geben.

Damit dann keine Zeit mehr verloren geht, verhandelte das Landratsamt bereits gestern mit dem Forstamt Altenberg über Details der Öffnung. Grundlage der Gespräche ist der Vertrag, der schon im vergangenen Jahr bestand. Er sah eine Gewichtsbegrenzung auf 3,5 Tonnen vor, ein Tempolimit auf 30 Stundenkilometer und die Möglichkeit, bei Waldbrandgefahr die Straße jederzeit wieder zu schließen.

Schmiedebergs Bürgermeister Karl-Günter Schneider wäre über diese Öffnung sehr froh. Obwohl die Baustellenampel an der Gießerei inzwischen abgebaut ist, läuft in der Ortsmitte eine andere Baustelle, welche die beiden Kreuzungen Molchgrund und Pöbeltalstraße erfasst. „Da wäre auf jeden Fall die Hochwaldstraße eine Erleichterung“, sagt er.

Forstmitarbeiter rechnen damit, dass die Straße noch diese Woche geöffnet wird. Danach muss sie an einzelnen Tagen noch stundenweise gesperrt werden, weil noch Holz zur Abfuhr bereit liegt. Eigentlich ist die Hochwaldstraße ja nach wie vor eine Forststraße, die dann quasi zur Europastraße befördert würde. S. 6

Sächsische Zeitung, Dienstag, 22. Juni 2004

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