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Straßenbau: Neue Trasse für B 170 gefordert

Bund soll zulegen / 1,1 Milliarden Euro auf Wunschliste

Obwohl die Bundesregierung den neuen Bundesverkehrswegeplan abgehakt hat, will Sachsen noch einige Trassen auf die Liste setzen. Ganz oben steht dabei der Teilneubau der B 170 im Weißeritzkreis.

Dresden. Sachsen will sich gegenüber dem Bund für Nachbesserungen bei dem am Mittwoch beschlossenen Bundesverkehrswegeplan in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro einsetzen. Das teilte Wirtschaftsminister Martin Gillo (CDU) gestern in Dresden mit.

Neu aufgenommen werden soll unter anderem eine Neubautrasse für die während der Flut schwer beschädigte Bundesstraße B 170, nachdem sich der Kreistag des Weißeritzkreises jetzt mit klarer Mehrheit für diese Variante ausgesprochen hat. Gillo kritisierte zudem, dass die von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gewünschte neue Autobahn A 16 zwischen Leipzig und Cottbus nicht als vordringlich eingestuft wurde. Das gleiche gelte für die Bundesstraße B 93 von Zwickau ins tschechische Karlsbad. Beide Projekte seien im Zuge der EU-Osterweiterung unabdingbar. Für eine erfolgreiche Olympiabewerbung der Stadt Leipzig müsste außerdem der Ausbau der Bundesstraßen B 87 und 169 sowie der Autobahn A 14 noch viel stärker unterstützt werden.

Laut Gillo haben die neuen Bundesländer bei der Neuauflage des Verkehrswegeplanes an Bedeutung und an Mitteln verloren. Dass Sachsen dennoch 2,9 Milliarden Euro erhalten soll, sei der Hartnäckigkeit zu verdanken, mit der man die eigenen Projekte verteidigt hätte. So sei der Weiterbau der A 17, die neue A 38-Südumfahrung Leipzig sowie der Bau der A 72 von Leipzig nach Chemnitz gesichert. (SZ/gs)

Sächsische Zeitung, 4. Juli 2003

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