Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

Provokation und Hohn

Landrat Bernd Greif schreibt zum Artikel „Bannewitz und Altenberg stehen im Regen“ in der SZ vom 27. Juni:

Die Auffassung des Bundestagsabgeordneten Herrn Hettlich von Bündnis 90/Die Grünen betrachte ich als Provokation und Verachtung der an der B 170 lebenden Menschen, die die Verkehrsbelastungen nun schon über Jahre erdulden müssen. Mit Genugtuung scheint er sich darüber zu freuen, dass die B 170 nicht unter dringendem Bedarf im Bundesverkehrswegeplan eingeordnet worden ist. Eine tolle Einstellung, die uns betroffenen Bürgern an der B 170 von SPD-Abgeordneten des Sächsischen Landtages und Bundestagsabgeordneten der regierenden Koalition beschert wird. Und zu guter Letzt wird auch noch der Kreistag unseres Weißeritzkreises verhöhnt, der sich bemüht, über kommunale Parteigrenzen hinweg Verbesserung für die Anlieger der B 170 zu erreichen.

Das Verkehrsproblem auf dieser Straße ist eben nicht mit der Fertigstellung der Autobahn A 17 Dresden-Prag beseitigt. Verkehrsprognosen werden zum kommenden Kreistag am 2. Juli vorgestellt und besagen, dass weiterhin ein hoher unzumutbarer regionaler Verkehr nach dem Beitritt Tschechiens zur EU auftreten wird.

Deshalb müssen wir als Kommunalpolitiker unverdrossen im Sinne unserer Bewohner dafür kämpfen, dass nicht nur die Ortsumgehung Dippoldiswalde bis Waldbärenburg, sondern auch Lösungen für Bannewitz, Oberhäslich sowie Altenberg auf den Weg gebracht werden. Wenn wir es jetzt nicht tun, auch gegen die Auffassung von anders denkenden Bundes- und Landespolitikern, wird sich danach niemand mehr für unsere Probleme interessieren, weil diejenigen nicht an der B 170 wohnen und leben müssen.

Diese Meinung vertrete ich, weil viele dieser Politiker, früher aus Bonn, heute aus Berlin, in den vergangenen Jahren bzw. Monaten direkt vor Ort waren, unbedingtes Verständnis zeigten, große Versprechen abgaben und uns dennoch wider Erwarten weiterhin allein ließen. Deshalb müssen wir, muss unser Kreistag jetzt handeln. Als Landrat, wie persönlich als Herr Greif, stehe ich da an der Spitze.

Sächsische Zeitung, Samstag, 28. Juni 2003

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"