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Bis zu 14 Baustellenampeln auf der B 170

Das Jahr danach erfordert von Autofahrern so viel Geduld wie das Hochwasser selbst

Dippoldiswalde. Rollt dieses Jahr wieder Schwerverkehr auf der B 170? Wenn, dann nur ganz, ganz zäh. Das war ein Fazit der Beratung, zu der Dezernent Rainer Frenzel gestern alle Behörden, die mit Straßenbau und Verkehrslenkung zu tun haben, im Landratsamt an einen Tisch geholt hat.

Angesichts der vielen Bauarbeiten sind auf der B 170 zwischen Dresden und Altenberg bis zu 14 Baustellenampeln zu erwarten, wie Reinhard Siegemund sagte, der im Landratsamt für Verkehrslenkung zuständig ist. Vertreter der Polizei forderten, die B 170 dieses Jahr noch nicht für den grenzüberschreitenden Schwer verkehr frei zu geben, weil das mit den vielen Aufbauarbeiten nach dem August-Hochwasser nicht zu vereinbaren wäre. Frenzel sagte: „Ich stimme dem aus fachlicher Sicht zu, aus politischer Sicht ist vieles möglich.“ Der Weißeritzkreis stehe unter starkem Druck anderer Kreise, wo jetzt die Lkws rollen, sowie des Wirtschaftsministeriums und einzelner Firmen, die 170 wieder freizugeben.

Aber nicht nur auf der B 170 werden Baustellen die Kraftfahrer nerven. Nach der Augustflut 2002 wird dieses Jahr auf und an den Straßen so viel gebaut wie noch nie.

Zu den Hochwasser-Aufbauarbeiten kommen noch zwei Gruppen von außergewöhnlichen Bauvorhaben hinzu. Das sind erstens diejenigen, die 2002 geplant waren und wegen der Flut verschoben werden mussten, und zweitens der Bau der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Dresden und Pirna. Die Fachleute sehen auch dem Frühjahr skeptisch entgegen. Der Frost im Boden hat womöglich in Verbindung mit dem nach wie vor hohen Grundwasserspiegel den Straßenuntergrund mehr mitgenommen als üblich.

Die Beteiligten einigten sich darauf, Ende April eine nächste Beratung im Landratsamt anzusetzen und alle über E-Mails über den aktuellen Stand zu informieren. Denn im Landratsamt fehlt noch der aktuelle Stand der Bauvorhaben in einzelnen Orten und von privaten Bauherren. (SZ/fh)

chsische Zeitung, Mittwoch, 5. März 2003

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