Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Bau der A 17 forcieren

Sascha Schlauderer aus Altenberg äußerte sich ebenfalls zur geplanten Verlegung der Trasse für die B 170 und nimmt Bezug auf den Beitrag "Betroffene Bürger trauen dem Frieden nicht" in der SZ vom 16. Januar:

Wer auch immer die Westvariante der neuen B170 ins Gespräch gebracht hat - irgendwie drängt sich hier der Verdacht auf, dass man damit nur die Bürger in diesem Gebiet gegen die Neubaupläne aktivieren will. Davon abgesehen, dass diese Trasse wesentlich länger ist, erkennt jeder, der die Gebiete wirklich kennt, dass es gegenüber der Ostvariante ein vielfacher Mehraufwand wäre, eine solche Variante zu realisieren. Ein wesentlicher Vorteil würde sich nicht ergeben.

Genauso das Argument, die Lkws würden nach dem Neubau im Tal und auf der neuen Trasse fahren: Warum sollten sie das? Die Talroute wäre wesentlich langsamer. In Dippoldiswalde fährt seit der Fertigstellung der Umgehungsstraße ja auch kein Fernverkehr mehr über die alte Route durch die Stadt.

Trotzdem sollte man überlegen, ob nicht doch der Autobahnbau beschleunigt und auf eine neue B170 ganz verzichtet werden kann. Sollte tatsächlich nicht genügend Geld für den Autobahnbau vorhanden sein, kann man diese ja auf Teilstücken (zum Beispiel von Pirna bis zur Grenze) erstmal zweispurig bauen und schneller für den Verkehr freigeben.

So hat man das früher auch gemacht, und die zweispurige Variante könnte den Verkehr der B170 problemlos aufnehmen. Die fehlenden Spuren könnten dann später gebaut werden.

Den Grenzübergang Zinnwald kann man dann für Lkws sperren. Auf der frei werdenden Fläche Richtung Lugstein könnte ein neues Biathlonstadion als Ersatz für das im Hoffmannsloch entstehen.

Parkflächen für Zuschauer bei Wettkämpfen und für Wanderer bzw. Wintersportler wären auf der anderen Seite des jetzigen Grenzüberganges in großer Menge vorhanden.

Das Gebiet könnte man dann als grenzüberschreitende Sportregion für Skifahrer, Wanderer und Radfahrer vermarkten. Diese Lösung würde sicher viel mehr positive Impulse für unsere Region geben als eine weitere Straße mit viel Lkw-Fernverkehr.

Vielleicht finden sich ja doch noch ein paar unserer Lokalpolitiker, die sich dafür einsetzen.

Sächsische Zeitung
Samstag, 18. Januar 2003

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