Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Meinungsäußerung zum Leserbrief von Landrat Greif unter dem Titel "Provokation und Hohn"

Als ich am vergangenen Wochenende den Leserbrief von Landrat Greif unter dem Titel "Provokation und Hohn" las, glaubte ich zunächst im falschen Film zu sitzen. Da wirft er dem politischen Gegner dessen Auffassungen als Provokation und Verachtung der an der B 170 lebenden Menschen vor, die die Verkehrsbelastungen nun schon über Jahre erdulden müssen. Doch dieses Spiel ist leicht durchschaut, Herr Landrat. Glauben Sie bitte nicht, uns alle nur noch für dumm verkaufen zu können. An Stelle sich an die eigene Nase zu fassen, warten Sie jetzt mit einer besonderen Vorwärtsstrategie auf, die genau Sie jedoch in der Vergangenheit vermissen ließen. Für mich jedenfalls ist diese höchst unglaubwürdig.
Denn wo waren Sie denn, als aufgebrachte Bürger noch vor der Flut angesichts des LKW-Wahnsinns auf der B 170 nach Lösungen riefen? Wo waren Sie anlässlich der Bürgerforen am 13. März 2002 in Dippoldiswalde, am 11. April und 20. Juni 2002 in der Frankenmühle Ulberndorf und am 9. August in Schmiedeberg, zu denen die Grüne Liga bzw. die Freien Wähler des Kreises und die Bürgerinitiative "B 170" auch Sie eingeladen hatten? Dort wäre hinreichend Gelegenheit gewesen, sich auf die Seite der unerträglichen Belastungen ausgesetzten BürgerInnen zu stellen und Verkehrslösungen gegenüber den Verantwortlichen in Dresden und Berlin einzuklagen. Doch da war nichts zu sehen und zu hören von Ihnen. Sie zogen es vor, die Betroffenen allein zu lassen. Glauben Sie, dass man Ihnen das so schnell vergessen wird? Aber auch auf den Veranstaltungen der Bürgerinitiativen in diesem Jahr, etwa in Schmiedeberg, Ulberndorf, Bannewitz, Altenberg oder Dubi, ließen Sie sich nicht sehen.
Nein, Herr Landrat, sich hinterher selbst als Betroffenen hinzustellen und als eine Art "Robin Hood" verkaufen zu wollen, das kann ich Ihnen beim besten Willen, nach allem was geschehen ist, nicht abkaufen.
Ich kann nur hoffen, dass Sie sich nicht länger im Fahrwasser einer völlig verfehlten sächsischen Verkehrspolitik treiben lassen lassen und sich dafür mit den Menschen der Region für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Verkehrskonzept für das Osterzgebirge einsetzen.


Dietrich Papsch, Altenberg

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