Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Brief zum Leserbrief des Landrates am 28. 06. 2003 in der "Sächsischen Zeitung"

Der Landrat wird aktiv. In der ersten von sich aus freiwillig abgegebenen Stellungnahme zum Thema B 170 gibt er sich kämpferisch und will am Mittwoch vom kleinen Dippoldiswalde aus wohl gar den am selben Tag durch die Bundesregierung zu verabschiedenden Bundesverkehrswegeplan kippen. Lächerlich! Monatelang hat er sich dem Thema verweigert, jede Einladung zu öffentlichen Diskussionen mit den betroffenen Anwohnern an der jetzigen B 170 und der neuen Trasse ausgeschlagen und in den ihm abgerungenen Statements nur rumgeeiert.
Wie tief muss man als Landrat eigentlich sinken, wenn man, eine wie auch immer geartetete Meinung, per Leserbrief in der Zeitung seinen Wählern präsentiert? Apropos Wähler: Die erwarten von der Führungskraft ihres Kreises, dass er sich für ihre Belange rechtzeitig einsetzt und nicht, wenn alles zu spät ist, den starken Mann markiert. Und wenn schon Lobbyismus, dann bitteschön, Herr Greif, nicht für eine auswärtige Speditions-Wirtschaft, sondern für die hiesige Wirtschaft, allen voran dem Tourismus im Weißeritzkreis. Und der verträgt es nicht, wenn das höchste Gut, was wir unseren Gästen bieten können und weswegen sie hier schließlich Urlaub machen, unsere wunderbare Natur, durch eine neue B 170 immer mehr kaputt gemacht wreden soll. Und muss man dem Landrat wirklich erst noch den Zusammenhang wischen abgeholzten Wäldern und versiegelter Fläche zur Hochwassergefahr erklären?
Nun will der Landrat eine neue Verkehrsprognose aus dem Hut zaubern, die einen vestärkten "regionalen" Vekehr durch die EU-Osterweiterung voraussagt. Unter dem Gesichtspunkt, dass der Landrat die neue Trassenführung der B 170 offenbar um jeden Preis will, kann ich vestehen, dass er mit einem solchen Winkelzug noch etwas erreichen will. Aber einer solchen Verkehrsprognose unter diesen Vorzeichen ist allemal ob ihrer Fundiertheit zu misstrauen.
Wohin man also bei dieser Thematik auch blickt: Der Landrat zeichnete sich bisher durch Ignoranz, Feigheit, Untätigkeit und Schwäche aus. Und wenn es nicht so jämerlich wäre, müsste man eigentlich lachen darüber, wie sich hier einLandrat per Leserbrief zum politischen Deppen macht.

Erik Warschau
Waldidylle

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