Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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"Neue B 170" schafft neues Problem.

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1. Leistungsstarke Autobahn Dresden - Prag bis 2006.

Die Verkehrsminister Tschechiens und Deutschlands haben im vergangenen Monat noch einmal das Ziel bekräftigt, die A 17 Dresden-Prag bis 2006 fertig zu stellen. Mit einer Belegung von ca. 30.000 Kfz/Tag wird der grenzüberschreitende Abschnitt der A 17 vorerst zu den weniger belasteten Teil-strecken des deutschen Autobahnnetzes gehören (eine vierstreifige Autobahn hat eine Kapazität von ca. 70.000 Kfz/Tag). Die Autobahn kann somit mühelos alle grenzüberschreitenden Fernverkehre von der B 170 (ca. 5.000 Kfz/Tag, davon ca. 1.200 Lkw/Tag) aufnehmen.

2. Keine Chance für "neue B 170" - und das ist gut so.

Weil die so genannte "neue B 170" Dippoldiswalde-Altenberg nicht im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2003-2015 enthalten ist, kann das Projekt in den nächsten Jahren weder geplant noch gebaut werden. Das ist auch gut so. Denn die Neubautrasse wäre ohnehin erst nach der A 17 fertig geworden. Die leidgeplagten Anwohner der jetzigen Bundesstraße hätten somit keinen Nutzen aus dem Projekt gezogen. Durch den Neubau wäre jedoch der Schwerlastfernverkehr dau-erhaft in das dafür völlig ungeeigneten Osterzgebirge mit seinen langen Ortsdurchfahrten und ex-tremen Witterungsbedingungen gezogen worden.

3. Probleme nur nach Bannewitz, Possendorf und Altenberg verlagert.

Da das Projekt "neue B 170" nur etwa ein Drittel der Wegstrecke Dresden-Zinnwald umfasst, wür-den die Probleme lediglich verlagert. Die Ortsumgehungen Bannewitz, Possendorf und Altenberg wurden von der Sächsischen Staatsregierung noch nicht einmal angemeldet. Diese Orte wären somit bis mindestens 2015 unzumutbaren Belastungen ausgesetzt.

4. Aus der Flutkatastrophe nichts gelernt ?

Wer ausgerechnet mit Fluthilfemitteln 40 Hektar Wald für eine Straße abholzen will, die eigentlich niemand braucht, der beweist damit nur, dass er aus der Naturkatastrophe des Jahres 2002 absolut nichts gelernt hat und absolut konzeptlos handelt.

5. Alte B 170 menschengerecht umbauen.

Wir fordern den menschengerechter Ausbau der jetzigen B 170 zu einer regionalen Erschließungs-straße, die nach Inbetriebnahme der A 17 vollständig vom Schwerlastfernverkehr befreit werden muss.
Eine neue B 170 schafft hingegen nur ein neues Problem.


Weitere Informationen erhalten Sie unter:
SPD-Landtagsfraktion, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01 067 Dresden
) 0351-493 57 65, 7 0351-496 2525 765
8 www.spd-fraktion-sachsen, mario.bause@slt.sachsen.de

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