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B 170: Lkw-Sperre wirkt

Dippoldiswalde/Löbau. Die Sperrung der B 170 ab Possendorf in Richtung Altenberg für Lkws zeigt Wirkung. Seit dem 15. März erreichen den Grenzübergang laut Bundespolizei wochentags 500 bis knapp über 600 Schwerlaster.

Damit dürfte der Weißeritzkreis sein Ziel erreicht haben. Er verhängte die Sperrung mit der Begründung, nur so die desolate B 170 reparieren zu können. Nur Gewerbetreibende aus den Kreisen Weißeritz, Sächsische Schweiz, Freiberg und grenznahen tschechischen Gebieten dürfen die Strecke in Richtung Altenberg ohne Ausnahmegenehmigung passieren. Alle anderen müssen ihre Fahrten beantragen. Bis jetzt wurden rund 100 Ausnahmen bestätigt, 30 Anträge wurden abgelehnt.

Nach Auskunft der Landespolizei haben sich viele Speditionen an das Fahrverbot gehalten. Am Kontrollpunkt in Karsdorf wurden täglich zwischen 23 und 118 Lkws zurückgeschickt. Wegen des hohen personellen Aufwandes wurde der Posten am Sonnabend aufgelöst. Nun wird stichprobenartig kontrolliert. Sollte die Zahl der Lkws Richtung Grenze steigen, will man wieder verstärkt kontrollieren.

Größer als zunächst angenommen ist nach wie vor die Zunahme des Schwerlastverkehrs zum Grenzübergang Neugersdorf. Offensichtlich wählen die Fahrer doch lieber den Umweg über die Lausitz als über das Vogtland, heißt es im Landratsamt Löbau-Zittau. Bisheriger Höhepunkt der Lkw-Lawine war der vergangene Donnerstag mit mehr als 2 000 Fahrzeugen in der Ausreise. Vor der Einbahnstraßenregelung kamen im Schnitt 300.

Die Lkw-Fahrer müssen an der Grenze oft mehrere Stunden warten. Pkw-Fahrer werden gebeten, die Übergänge in Sohland und Seifhennersdorf zu nutzen. (SZ/mb/ju)

Sächsische Zeitung 29. 03. 2006)

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