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Keine neue Schwerlast-Lawine

Von Jens Fritzsche

Verkehr. Wenn die B170 in Richtung Tschechien für schwere Laster gesperrt wird, kann der Verkehr nicht nach Radeberg ausweichen.

Die überlange Lkw-Karavane wird nun doch nicht durch Radeberg rollen. Diese Gefahr hatten viele Radeberger durch die ab dem 15. März geplante Sperrung der Bundesstraße 170 hinauf auf den Erzgebirgskamm in Richtung Tschechien kommen sehen (SZ berichtete). Denn wenn der Schwerlastverkehr nach Tschechien nicht mehr über die B170 rollen darf, hätten sich die schweren Laster möglicherweise den Schleichweg von der Autobahn 4 bei Leppersdorf über die Staatsstraße 177 durch Radeberg, Pirna und hinauf durchs Müglitztal zum Grenzübergang Zinnwald suchen können, um auf diese Weise das Fahrverbot auf der B170 zu umgehen. Die Stadt Radeberg wäre dann wohl im Lkw-Verkehr fast erstickt. Schließlich rollen schon jetzt jede Menge schwerer Laster in und aus Richtung Pirna und Dresden durch die Stadt. Aber die Radeberger können aufatmen: „Wir wollen und werden nicht nur die B170 sondern auch die Straße durchs Müglitztal für den Schwerlastverkehr sperren“, sagt Dorothea Bolt, die Sprecherin des zuständigen Landratsamtes Weißeritzkreis in Dippoldiswalde. Das heißt, ab Heidenau bleibt die Straße hinauf nach Glashütte, Geising und weiter nach Altenberg für die schweren Brummis gesperrt. „Der Schleichweg über Radeberg wird den Lkw damit nichts bringen“, so die Sprecherin.

Zudem werden die Schwerlaster dann wohl auch gar nicht mehr über den Grenzübergang rollen können. „Selbst, wenn sie bis dahin fliegen würden, an der Grenze werden sie nicht abgefertigt“, stellt Martina Pirk vom Wirtschaftsministerium klar. Die Anwohner der Durchfahrtsstraßen durch die Stadt Radeberg wird’s freuen.

Sächsische Zeitung 07. März 2006

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