Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Altenberger sehen bald wieder Rot
Bauarbeiten. An der B 170 muss eine Stützwand saniert werden. Und das mitten zur Hauptreisezeit.

Das Altenberger Rathaus kämpfte vergeblich: Die Stützwand an der B 170 in Richtung Zinnwald wird in diesem Jahr doch gebaut. Und das mitten im Sommer, der Hauptreisezeit in dem Urlaubsgebiet. Das bestätigte der Leiter des Dresdner Straßenbauamtes, Dietmar Pietsch, jetzt auf SZ-Nachfrage.

B 170 ist ein Riesenbauplatz
Die Behörde ließ sich von den Altenbergern nicht umstimmen. Es half kein Bitten und Betteln. Die Bergstädter wollten, dass die Baumaßnahme möglichst später erfolgt. Denn in diesem Jahr gleicht die B 170 ohnehin schon einem einzigen Riesenbauplatz – insgesamt sind zwischen Bannewitz und Altenberg bis zu 16 Baustellen vorgesehen. Deshalb baten die Altenberger das Straßenbauamt zu prüfen, ob vorerst vielleicht auch eine kleinere Sanierung der Stützwand genügt. „Es ging uns darum, vielleicht bis 2007 hinzukommen, bis die A 17 fertig gestellt ist“, begründete Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler). „Wenn uns jetzt in der Sommerzeit nämlich noch eine Ampel hingekracht wird, können wir zumachen.“

Straßenbauamt bleibt hart
Er regte eine Vor-Ort-Begehung an, schaltete selbst einen Sachverständigen ein. „Auf der Straße sind direkt keine Schäden zu erkennen“, sagte Kirsten im Ergebnis. Und er glaubte nun, dass einfache Sicherheitsmaßnahmen erst einmal möglich sind. „Man könnte zum Beispiel Betonplatten auf den Hang legen, um eine Stabilität hineinzubringen“, erklärte Kirsten.
Doch das Straßenbauamt geht da nicht mit. „Der Straßenzustand und die starke Verkehrsbelastung erfordern den Bau noch 2005“, begründet Chef Pietsch. Es sei auch nicht möglich, die Arbeiten erst nach den Sommerferien zu beginnen. Denn dann würde der Bau dieses Jahr nicht mehr fertig.

Ab Juli droht Stau ohne Ende
Errichtet wird nun zwischen Juli und November eine Schwergewichts-Stützwand aus Stahlbeton. Der Verkehr kann an dieser Stelle deshalb nur halbseitig vorbeigeleitet werden – per Ampel.
Die Altenberger befürchten in dieser Zeit Stau ohne Ende durch ihren Ort. Dass das passiert, dazu ist im Prinzip gar keine Ampel mehr nötig. Erst vorm Himmelfahrtstag standen wieder Lkws Stoßstange an Stoßstange bis in die Nacht hinein. Nach über sieben Stunden war endlich der Stau aufgelöst. „Wir kriegen noch einen Kollaps“, so Kirsten.

Von Mandy Schaks, Sächsische Zeitung 20. Mai 2005

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