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Das Thema Schulen erhitzt die CDU-Gemüter
Rabenau. Der designierte Generalsekretär stellte sich den Fragen der Basis.

Ein gemütliches Kaffeetrinken war das nicht, was die Mitglieder der Kreis-CDU am Mittwoch mit dem designierten Generalsekretär der Landesunion, Michael Kretschmar, veranstalteten. Über eine Stunde musste er sich in Rabenau die Sorgen der Basis anhören. Themen des Treffens waren die innerparteiliche Kommunikation, die Wirtschaftslage und die Schulschließungen.

Auch Landrat Bernd Greif (CDU) behielt seinen Ärger nicht für sich. Er kritisierte die all zu starke Förderung der Großstädte, die mangelnde Unterstützung des Kreises in Sachen B 170 und die harte Haltung des Freistaates in der Schulpolitik. „Es ist ein Skandal, was ich dort erlebt habe“, sagte Greif. Andere Unionsmitglieder zeigten ihr Unverständnis über die Neuregelung der Zugangskriterien für Gymnasiasten und das Beharren auf der Zweizügigkeit an Mittelschulen. Kretschmar fiel es nicht leicht, die Vorwürfe zu entkräften. Immer wieder erinnerte er an die Ursache für die Schulschließungen: Abnehmende Einwohner- und Schülerzahlen. Wenn der Freistaat jetzt nicht reagiere, werde er bald handlungsunfähig sein, weil ihm das Geld fehle. Er mahnte, die Entscheidungen so schnell wie möglich zu fällen, um sich anderen Fragen zu widmen.

Zum Beispiel der Bundestagswahl im nächsten Jahr. Die spielte am Mittwoch auch eine Rolle. Peter Darmstadt aus Freital informierte seine Parteifreunde, dass er sich um das Bundestagsmandat bewerben will. „Der bisherige Abgeordnete hat unseren Wahlkreis gut vertreten. Ich glaube, dass es besser geht“, sagte Darmstadt. Seine Ideen und Vorstellungen möchte er gern in den Ortsgruppen vortragen.

Auch Mandatsinhaber Klaus Brähmig kündigte an zu kandidieren. Er werde weiter auf die leisen Töne setzen. „Ich bin kein Mensch des Populismus und möchte das auch nicht sein.“ Welcher der beiden für die CDU ins Rennen geht, entscheidet die Partei am 25. Juni.

Von Maik Brückner, Sächsische Zeitung 15. April 2005

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