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Lkws müssen bremsen
Waldbärenburg. Die Geschwindigkeit wurde auf der B 170 reduziert. Doch wer kontrolliert’s?

Erwin Neuber findet es gefährlich, durch Waldbärenburg zu laufen. Rechts und links der Fahrbahn türmen sich hohe Schneeberge, so dass Fußgänger zwangsweise auf der viel befahrenen B170 laufen müssen.Foto: SZ/Egbert Kamprath

Die Waldbärenburger und ihre Gäste wissen zum Teil nicht mehr, wo sie laufen sollen. Der Fußweg, soweit entlang der B 170 überhaupt vorhanden, verschwindet wieder und wieder unter einer dicken Schneeschicht. Fußgängern bleibt dann nichts weiter, als mitten auf der Bundesstraße zu laufen. „Und das ist lebensgefährlich“, hatte Erwin Neuber aus Waldbärenburg jüngst am SZ-Lesertelefon kritisiert. Er regte an, in diesem Abschnitt im Winter wenigstens die Geschwindigkeit zu begrenzen bzw. ein Überholverbot zu veranlassen.

Inzwischen stehen dort Verkehrsschilder, die in beiden Richtungen nur noch 40 statt 50 Kilometer pro Stunde erlauben. Das Landratsamt des Weißeritzkreises gab dafür Anfang Februar grünes Licht. „Das ist in einer verkehrsrechtlichen Anordnung geregelt“, sagt Rainer Frenzel, der Leiter des Kreisentwicklungsamtes. Die Stadtverwaltung Altenberg könne die Klappschilder in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei bei Bedarf aktivieren. Wenn der Fußweg wieder beräumt und begehbar ist, werden die Schilder einfach umgeklappt und außer Kraft gesetzt.

„Im Moment sind 40 km/h ausgeschildert“, sagte gestern Erwin Neuber. Er ist darüber erleichtert. Doch für ihn ist diese Maßnahme nur der erste Schritt. „Denn an die 40 Stundenkilometer hält sich doch kaum einer“, beobachtete Neuber. „Ich musste gerade heute früh wieder zu meiner eigenen Sicherheit auf den Schneewall springen.“ Der ist inzwischen um die 80 Zentimeter hoch. Und Neuber ist sich sicher: „Das schafft gerade im Alter nicht mehr jeder.“ Deshalb hofft er, dass nun auch jemand die Geschwindigkeit kontrolliert. Das aber kann nur Polizei oder Landratsamt.

Von Mandy Schaks, Sächsische Zeitung 10. 03. 2005

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