Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Shop | Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

Landrat setzt die Mütze auf
Landrat Greif zieht aus dem Verkehrschaos am Mittwoch einen Schluss: Hilf dir selbst!

„Das nächste Mal, wenn wir so allein gelassen werden wie am Mittwoch, handeln wir selbst“, sagte Landrat Bernd Greif (CDU) gestern zur Auswertung der Verkehrsprobleme. „Wir haben ja nochmal Glück gehabt. Es war kein Schülerverkehr unterwegs und in der Nacht zu gestern hat sich die Situation wieder normalisiert.“ Aber was am Mittwoch tagsüber passierte, ist nicht tragbar. Als die Chefrunde im Landratsamt das gestern auswertete, ging es zur Sache.

Wenn Gefahr im Verzug ist

Der Landrat lässt den rechtlichen Spielraum prüfen, wie er selbst den Verkehr auf der B 170 steuern kann. Denn die grüne Polizeimütze steht ihm eigentlich nicht zu. „Wenn dann das Ministerium mit dem Zeigefinger winkt, ist mir das egal. Aber eine Schadensersatzforderung von den Speditionen können wir uns nicht leisten“, sagt der Landrat. „Ich darf ja nicht als Polizei handeln, aber wenn Gefahr im Verzug ist, werde ich jetzt sofort aktiv.“ Greif denkt an eine Regelung, nach der die B 170 abschnittsweise gesperrt wird, damit die Schneepflüge fahren können. Dann dürfen die Lkw eine Weile rollen, ehe sie die Straße wieder den Räumfahrzeugen überlassen müssen. Genug Winterdiensttechnik stand am Mittwoch bereit, wurde aber durch stecken gebliebene Lkw blockiert.

Verständigung in der Region


Greif fordert auch bessere Informationen von der Polizei und dem Bundesgrenzschutz. Die sollten ohne Nachfrage kommen. In einer Woche soll das Handlungskonzept stehen. Der Landrat will es dann mit den Bürgermeistern entlang der Bundesstraße durchsprechen. Gespräche mit den Ministerien sucht er jetzt nicht. „Ich will das alles nicht mehr hören: Kapazitätsprobleme, Finanzprobleme. Das interessiert auch die Bürger im Erzgebirge nicht. Wir haben hier ein Problem, das müssen wir lösen.“

Von Franz Herz, Sächsische Zeitung 18. 02. 2005

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"