Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Im oberen Erzgebirge geht fast nichts mehr
Schnee und Verwehungen bringen den Verkehr vielerorts zum Erliegen.

Dresden/Dippoldiswalde. Das Erzgebirge versinkt im Schnee. Gestern wurde in Zinnwald eine Höhe von 1,19 Meter gemessen, das sind nur sechs Zentimeter unter der Rekordmarke aus dem Jahr 1987.

Bis zu zwei Meter hohe Verwehungen haben in den oberen Lagen des Weißeritzkreises Straßen unpassierbar gemacht. Die Verbindungen Reichenau – Frauenstein und Fürstenwalde – Liebenau waren voll gesperrt. Busse konnten sich nur Schritttempo fahren; ganz eingestellt wurden die Linien im oberen Müglitztal, zwischen Possendorf und Kreischa, in Richtung Olbernhau sowie nach Teplice und Prag. Auch die Busverbindung von Dresden nach Altenberg brach zeitweise zusammen.

Grenzübergang weitgehend zu

Auf der B 170 Richtung Zinnwald staute sich der Verkehr bereits am Dienstagabend. Von Schmiedeberg bis Altenberg war die Strecke weitgehend total gesperrt. In der Gegenrichtung rollte es nur langsam. Weil der tschechische Winterdienst mit Räumen nicht nachkam, musste der Grenzübergang von 7.30 bis 11.30 und ab 16 Uhr für Lkws und von 8.30 bis 11.30 Uhr für Pkws gesperrt werden. Lkws wurden daher bereits in Dresden aufgehalten.

Der Landrat des Weißeritzkreises, Bernd Greif (CDU), versicherte gegenüber der SZ, der Winterdienst sei pausenlos mit aller Technik im Einsatz. Unterstützung kam von Technischem Hilfswerk und DRK. Die Beherrschung der Lage durch die Polizei in Dresden nannte Greif indes mangelhaft. Sie habe Lkws ohne Winterausrüstung zu spät gestoppt. Die Polizei Dippoldiswalde sei allein gelassen worden.

Auch auf der A 4 Dresden–Eisenach sorgte das Wetter für Unfälle und Staus. Die schlechte Ausrüstung vieler Lkws war Ursache für die Probleme. (SZ/cl/ks)

Sächsische Zeitung 17. 02. 2005

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