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Landratsamt kurbelt am Verkehrskonzept

Dauerbrenner B 170 soll nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden.

Vizelandrat Thomas Rechentin (CDU) weist die SZ-Kritik am Landratsamt des Weißeritzkreises wegen der teilweise chaotischen Zustände auf der B 170 zurück. Der Landkreis habe wenig bis gar keine Einflussmöglichkeiten auf eine Bundesstraße wie die B 170, betonte er erneut. „Und im Ergebnis läuft in der Tat alles darauf hinaus, dass sich der Bund aus seiner Verantwortung stiehlt mit dem Hinweis auf die Fertigstellung der A 17 Ende 2006“, sagte er.

„Bis dahin sind wir aber verhungert“, hatte Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) nach dem jüngsten Mega-Stau auf der B 170 gegenüber der SZ erklärt. Touristen gelangten nicht mehr in die Skigebiete, und einheimische Pendler steckten fest. Verantwortlich dafür machte er eine völlig verkorkste Verkehrspolitik. „Man weiß, dass es schneit und lässt die Lkws auf die B 170, statt die Straße zu sperren. Und es gibt keinen Platz, wo man die Lkws aufstauen kann.“

Dass Politiker im Weißeritzkreis diese Zustände nicht hinnehmen und durchaus ihren Einfluss geltend machen, zeigte auch CDU-Vize-Landtagspräsidentin Andrea Dombois. Sie bat das sächsische Innenministerium um Hilfe, forderte mehr polizeiliche Unterstützung durch Kräfte aus Dresden und Kameras zur Stauüberwachung. „Außerdem brauchen wir Stauflächen“, sagte sie gegenüber der SZ.

Diesen Gedanken brachte dieser Tage auch Landrat Bernd Greif (CDU) ins Gespräch. Zudem will das Landratsamt nun doch ein Verkehrskonzept in Auftrag geben. Noch vor knapp einem Jahr schien das aussichtslos angesichts knapper Kassen und unzureichender Verkehrsprognosen. Die Finanzen sind immer noch bescheiden, aber der Kreis will den Freistaat mit ins Boot holen. Thomas Rechentin beziffert die Kosten für solch ein Konzept auf 80 000 bis 100 000 Euro.

Von Mandy Schaks, Sächsische Zeitung, Mittwoch, 9. Februar 2005

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