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Bannewitz hofft auf zügigen B170-Ausbau

Verkehr. Der Strom von Fahrzeugen auf der B 170 wächst. Doch vor 2007 wird der Bau in Bannewitz nicht beginnen.

Wenn alle mitziehen, könnte es schnell gehen.“ Aus diesen Worten des Bannewitzer Bürgermeisters Christian Zeibig (Wählervereinigung) spricht vor allem die Hoffnung auf den mehrspurigen Ausbau der B 170 von Nöthnitz bis zur Horkenstraße. Doch der Rathauschef weiß auch, dass sich so ein Projekt ganz schön lange hinziehen kann. Bestes Beispiel sei die Ortsumgehung von Goppeln und Rippien, die neue S 191. Die Planung dafür dauere schon sehr lange. Und der Bau hat immer noch nicht begonnen.

An der fehlenden Einsicht der Planer liege das gewiss nicht, versichert Dietmar Pietsch, Chef des Straßenbauamtes Dresden. Die Planfeststellungsunterlagen für die neue S 191 würden im Regierungspräsidium geprüft. Der Herr über die B 170 weiß auch, wie bitter nötig deren Ausbau durch Bannewitz ist. Vor der EU-Osterweiterung hätten sich schon 1 800 Lkws täglich auf der Bundesstraße durch die Gemeinde gequält. Nach dem 1. Mai 2004 stieg deren Zahl schlagartig auf 3 000. Und seit der A 17-Eröffnung donnern 3 500 Brummis pro Tag durch Bannewitz. Die Schmerzgrenze ist längst überschritten. „Das ist die blanke Katastrophe“, schätzt Pietsch ein. „Das darf nicht so bleiben.“

Anwohner fordert Lärmschutz

Da Pietschs Behörde mit den Straßenbauprojekten nach der Flut bis zum Stehkragen ausgelastet ist, leistet das Autobahnamt Sachsen Hilfe und treibt die Planungen voran. „Wir sind auf einem guten Weg“, so Amtssprecher Armin Reck. Der Abschnitt von Nöthnitz bis zur Boderitzer Straße soll vierspurig ausgebaut werden, das nächste Stück bis zur Kreuzung am Autozentrum Bannewitz dreispurig (zwei Spuren landwärts). Der letzte Abschnitt bis zur Horkenstraße soll nur erneuert werden. Am Ende wird dort eine Kreuzung mit der geplanten Ortsumgehung S 191 neu gebaut.

Reck dämpft jedoch gleich übertriebene Hoffnungen. Im nächsten Jahr würde der Bau sicher nicht beginnen. Der Vorentwurf sei jetzt im sächsischen Wirtschaftsministerium zur Genehmigung. Ist der Plan bestätigt, geht er ins Bundesverkehrsministerium nach Bonn. Stimme das zu, kann überhaupt erst einmal das Planfeststellungsverfahren beginnen, beschreibt Reck die aufwendige Prozedur. Dann werden auch wieder die Gemeinde und die Betroffenen ein Wörtchen mitreden können.

Zum Beispiel Peter Schlobach. Der Bannewitzer wohnt direkt an der B 170 und sitzt als Fraktionschef der Freien Wählergemeinschaft im Gemeinderat. „Ich sehe den Ausbau grundsätzlich positiv“, sagt er. Hat aber auch seine Forderungen. Ganz vorn steht da ein Schallschutz an der B 170. „Der Lärm hier ist unerträglich“, schildert der Anlieger die Situation. Deshalb müsste der bereits bestehende Lärmschutz auf der stadtauswärts linken Seite fortgeführt werden. „Da muss unbedingt nach Möglichkeiten gesucht werden“, fordert er.

Von Peter Hilbert, Sächsische Zeitung 28. 01. 2005

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