Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Chaos auf der B 170

Dippoldiswalde. Das THW zog am Sonnabend rund 30 quer stehende Schwerlaster von der Straße, um Platz für den Winterdienst zu schaffen.

Starke Nerven mussten Autofahrer am Sonnabend aufbringen. Eine zentimeterhohe Schneedecke verwandelte die Straßen im Weißeritzkreis in Rutschbahnen. Umsichtiges und vorsichtiges Fahren war gefragt.

Wetterwarte

Die Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes in Zinnwald lag gestern Nachmittag bei minus vier Gard im Nebel. Der Schnee türmte sich bis zu 67 Zentimeter hoch. Die obersten 17 Zentimeter waren am Sonnabend zwischen 7 Uhr und 18 Uhr gefallen, berichtet Wetterbeobachter Tobias Voll.

Polizei

Schneefall und Schneeverwehungen bescherten der Polizei viel Arbeit, vor allem am Sonnabend. Um das Chaos auf der B 170 in den Griff zu bekommen, sperrten die Beamten mehrmals die Straße. „Viele Lkw standen am Possendorfer Berg und an der Baukahre quer zur Fahrbahn“, berichtet Polizeisprecher Mirko Göhler. Bereits am Freitag waren die Parkflächen entlang der B 170 und im Gewerbegebiet Dresden-Gittersee belegt. Deshalb mussten die Schwerlaster ab Sonnabendvormittag auf der A 17 angestaut werden. Am Abend standen hier 250 Lkw. Deshalb blieb die Autobahn zwischen Gorbitz und Südvorstadt bis gestern Nachmittag gesperrt. Trotz Sonntagsfahrverbotes schickte die Polizei die Lkw in Kolonnen zu je 20 zur Grenze. Gestern Nachmittag waren die Staus laut Polizeilagezentrum aufgelöst.

THW

Um die B 170 passierbar zu machen und dem Winterdienst einen Weg zu bahnen, forderte die Polizei Amtshilfe beim THW an. Die Ortsverbände Dresden, Pirna und Dippoldiswalde zogen etwa 30 Lkw aus dem Schnee. Einsatzorte waren Bannewitz, der Possendorfer Berg, die Baukahre und die Standspur Kipsdorf. Allein der Ortsverband Dipps war am Freitag acht Stunden, am Sonnabend zehn Stunden unterwegs. „Wir waren mit 13 Mann im Einsatz“, sagte THW-Einsatzleiter Lars Werthmann.

Feuerwehr

Die Feuerwehren hatten einen vergleichsweisen ruhigen Sonnabend und Sonntag. Das hatten sie sich auch verdient. Wegen des Sturms mussten sie von Freitag bis Sonnabendfrüh insgesamt 29 Mal ausrücken, um umgefallene Bäume zu bergen oder Gerüste zu sichern. „Die Einsätze waren fast über den ganzen Kreis verteilt“, sagt Kreisbrandmeister Dietmar Torau.

Grenzübergang

Wegen des Schneefalls wurde der Grenzübergang Altenberg am Wochenende mehrmals kurzzeitig gesperrt, um den Winterdienst zu gewährleisten, sagte Michael Cermak von der Bundespolizei.

Stromversorgung

In Glashütte kam es am Sonnabendvormittag zu Stromschwankungen. Bürgermeister Frank Reichel glaubt, dass eine Phase ausgefallen ist. Nachdem der Stromversorger informiert wurde, wurde der Schaden bis zum Mittag behoben.

Strassensperrungen

Wegen des starken Schneefalls wurden einige Ortsverbindungsstraßen im Gebirge gesperrt.

 

Kommentar: Machtlos

Nun hat uns der Winter wieder seine Krallen gezeigt. Nach dem anhaltenden Schneefall am Sonnabend brach auf der B 170 der Verkehr zusammen. Autofahrer brauchten wieder starke Nerven, denn es kam nicht nur auf das eigene Geschick an. Immer wieder stellten sich Lkws quer. Erst die Abschleppdienste und das Technische Hilfswerk konnten Abhilfe schaffen. Für den einen oder anderen dauerte es sicherlich zu lange, bis es wieder vorwärts ging. Das ist verständlich. Aber gegen den zunehmenden Lkw-Verkehr ist selbst ein hochgerüsteter Winterdienst machtlos.

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