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Probleme in der ersten Nacht

Trotz Sperrung: 90 Lkw-Fahrer auf der B 14 unterwegs - Tagsüber kaum Beanstandungen

Wernberg-Köblitz. (tib) Seit vorgestern ist die Ortsumgehung eingeweiht und der Schwerlastverkehr größtenteils aus dem Markt verbannt. Doch ganz so einfach verlief die Umstellung zumindest in der ersten Nacht scheinbar nicht: 90 Brummi-Fahrer, die durch den Markt fahren wollten, registrierte die Polizei. Tagsüber hatte sich die Lage nach Auskunft des stellvertretenden Nabburger PI-Leiters, Polizeihauptkommissar Richard Fehlner, deutlich gebessert.

Gegen 19.30 Uhr trat am Mittwoch die Sperrung für den Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen auf der B 14 von Wernberg-Köblitz in Richtung Westen in Kraft. Frei ist dieser Bereich nur für den Anliegerverkehr. Besonders auswärtige Lkw-Fahrer, die von Waidhaus kommend auf der Bundesstraße fuhren, hatten damit anfangs erhebliche Probleme, wie die Polizei mitteilt. Sie waren offenbar von dieser neuen Regelung überrascht.

Einige Beschwerden


Zwischen Mitternacht und 2 Uhr verzeichnete die Verkehrspolizei, die zu Beginn dieser Regelung den Verkehrsfluss überwachte, gestern etwa 60 Sattelzüge, die von Hirschau kommend in Richtung Wernberg fuhren. Bereits davor schon mussten die Beamten 30 Lkw-Fahrer auf die Umleitungsmaßnahmen zur Autobahn hinweisen. Auch zahlreiche Anwohner beschwerten sich, dass die Sperrung von vielen Brummi-Fahrern ignoriert werde.

Am Tag normalisierte sich die Lage dann: In Richtung Osten verzeichnete die Polizei wenige Lkw, die durch Wernberg-Köblitz wollten. In Richtung Westen gab es keine Beanstandungen. "Momentan", bilanzierte Polizeihauptkommissar Fehlner, "schaut es gut aus". Über einen Vorschlag der PI Nabburg, die Hinweisschilder für die Brummis eventuell zu vergrößern und auffälliger zu gestalten, werde in der nächsten Woche entschieden. Auch Erster Polizeihauptkommissar Hans-Peter Klinger von der Polizeidirektion Amberg zog gestern Nachmittag eine zufrieden stellende Bilanz, betonte aber auch: "Das geht nicht von heute auf morgen".

24 Stunden am Tag

Ein Problem für die Ordnungshüter sind die Anhaltestellen für die Lkw. "Wir sind mobil unterwegs und dort, wo sich eine Gelegenheit ergibt, da wird der Lastwagen angehalten", sagte Klinger. Doch auch das ist alleine schon aus Gründen der Eigensicherung an gewisse Vorgaben geknüpft. Ein weiteres Problem: Der Bereich muss 24 Stunden am Tag abgedeckt werden. Dazu werden in der kommenden Woche Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Wernberg-Köblitz den Ordnungshütern unter die Arme greifen.

Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass der Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen - mit Ausnahme der Anlieger - die Umgehungsstrecken über die neu eröffnete A93 Richtung Schwandorf zur B 85 und weiter zur BAB A 6 Richtung Nürnberg benutzen muss. Andernfalls müssen die Brummi-Fahrer 20 Euro löhnen. Wenn die Polizisten dem Fahrer einen Vorsatz nachweisen können, ist die doppelte Summe fällig.

siehe auch [1] und [2]

Quelle: Oberpfalznet 29. 07. 2005

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