Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Unverbesserliche Lasterfahrer: Ohne Ketten ins Schneetreiben

Dresden. Das auf Sachsens Straßen für Donnerstag befürchtete Schnee- und Verkehrschaos ist ausgeblieben. Der Verkehr rollt weitestgehend normal, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. Die Autobahn 17 bei Dresden musste von 3 Uhr bis 13 Uhr zeitweise vollständig gesperrt werden. Rund 80 Lkw wurden wegen fehlender Winterausrüstung bei Dresden in Richtung Prag angehalten und blockierten einen Teil der Fahrbahn. Etwa 15 Beamte sowie Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) waren nach Polizeiangaben im Einsatz.

Wegen Glätte musste die Autobahn 72 zwischen Zwickau und Stollberg in Richtung Chemnitz für Lkw ebenfalls zeitweise gesperrt werden. Die Autobahn wurde für Lastwagen ohne Schneeketten nicht zugelassen.

Auf der Bundesstraße 170 besteht ab Schmiedeberg für Lkw Schneekettenpflicht. Seit den Schneefällen Mittwochnachmittag standen laut Auskunft der Polizeidirektion Oberes Elbtal/ Osterzgebirge immer wieder Lkw quer auf der Bundesstraße in Höhe Possendorfer Berg und vor der Baukehre Oberbärenburg. Als Grund gibt die Polizei oftmals fehlende Schneeketten an. Deshalb herrscht seit Mittwoch 18 Uhr auch Schneekettenpflicht in Richtung Altenberg. Wer ohne Ketten angetroffen wird, den schicken die Beamten wieder zurück. Gestern funktionierte der Verkehr bis auf wenige Sperrungen reibungslos, hieß es aus dem Lagezentrum, das eng mit dem Freitaler und Dippoldiswalder Winterdienst zusammen arbeitet. Das Technische Hilfswerk war ständig im Einsatz, um liegen gebliebene oder quer stehende Lkw wieder auf die Fahrbahn zu bringen. Selbst der Eilbus des RVD von Dresden nach Zinnwald musste sich im Lkw-Stau mit einreihen, um die Baukehre passieren zu können. Für Pkw war auf der A 17 eine Umleitung ab Gorbitz ausgeschildert gewesen, auf der B 170 wurden Pkw über Schellerhau umgeleitet. Der Flughafen Dresden musste bis zum Mittag vier Mal kurzzeitig gesperrt werden, um die Start- und Landebahn von Schnee zu beräumen. Dadurch kam es bei der Ankunft zu Verspätungen von bis zu einer Stunde. Maschinen nach Wien und Köln-Bonn starteten 75 Minuten später als geplant. Am gestrigen Donnerstag standen rund 40 Starts und Landungen im Linienverkehr auf dem Flugplan.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hob am Donnerstag seine am Vortag herausgegebene Unwetterwarnung auf. Nach DWD-Angaben ging seit Mittwoch vielerorts Neuschnee nieder. In Dresden fielen den Angaben zufolge 12 Zentimeter Neuschnee, in Chemnitz und Görlitz rund 10 Zentimeter, in Lichtenhain waren es sogar 15 Zentimeter. In Leipzig rieselten dagegen nur zwei Zentimeter Schnee zu Boden. Die Schneehöhe betrage damit in den Regionen zwischen 8 und 16 Zentimetern. Für die kommenden Tage gaben die Meteorologen indes Entwarnung. Der Schneefall werde nachlassen. Für Freitag werden Minustemperaturen bei teilweisem Sonnenschein erwartet. Am Samstag sollen die Temperaturen milder werden, in Niederungen sei Regen und überfrierende Glätte möglich.

Dresdner Neueste Nachrichten 30. 12. 2005

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