Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Chaos nach Schneefällen - B170 für Brummis dicht

Dresden. Anhaltend kräftiger Schneefall und Minusgrade haben gestern in weiten Teilen Sachsens zu einem Verkehrschaos geführt. Besonders betroffen war die Bundesstraße 170 zur tschechischen Grenze. Nach Angaben des Verkehrswarndienstes blieben zwischen Dresden und Zinnwald immer wieder Lastwagen liegen. Dadurch war die gesamte Strecke blockiert. Da der Winterdienst auf tschechischer Seite des Schnees nicht Herr wurde, blieb der Grenzübergang geschlossen. Die Polizei hielt bereits auf der Autobahn A17 weitere Lkw von einer Fahrt über die Bundesstraße ab. Der Sprecher der Polizeidirektion Oberes Elbtal/Osterzgebirge Wolfgang Kießling berichtete, die Laster würden in Gewerbegebieten und später auch direkt auf den Standstreifen der A17 untergebracht. Bereits am Vormittag war wegen der Situation auf der B170 die Autobahn zum Teil gesperrt.

Auch auf der Autobahn A4 Dresden-Eisenach sorgte das Wetter für Unfälle und Stau. Laut Polizei sei die schlechte Ausrüstung vieler Lkw die Ursache für die Probleme. Die Fahrzeuge seien oft noch mit Sommerreifen unterwegs und die Schneeketten würden erst aufgezogen, wenn es zu spät sei. "Der Gesetzgeber schreibt ja nicht vor, Winterreifen aufzuziehen." Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks (THW) aus Dresden und Pirna mussten auf der B170 liegen gebliebene Laster wieder frei schleppen. Sie verteilten zudem heiße Getränke an die Fahrer. "Ich denke, dass es zum Abend noch schlimmer wird", schätzte Michael Westphal vom Dresdner THW.

Behinderungen gab es auch auf dem Dresdner Flughafen, allerdings durch annullierte Flüge aus Süddeutschland. In München waren am Vormittag viele Starts wegen Schnee abgesagt worden. Damit entfielen auch die Rückflüge, sagte Konrad Kästner vom Flughafen in der Landeshauptstadt. "Wir hoffen auf Normalisierung, aber Prognosen sind schwierig", sagte der Sprecher mit Hinblick auf die kommenden Tage. Die Bahn habe dagegen keine Probleme. "Der Winterdienst läuft im vollen Einsatz", sagte eine Sprecherin.

Freude über die "weiße Pracht" in der zweiten Hälfte der Winterferien herrschte dagegen in den Skigebieten des Freistaates. In Oberwiesenthal am Fichtelberg sorgten 30 Zentimeter Neuschnee für Vergnügen bei der Abfahrt. Trotz Unwetterwarnung blieben die Pisten geöffnet.

Dresdner Neueste Nachrichten 17. 02. 2005 (dpa/DNN/cs)

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