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Marienberg: Bundesstraße für drei Stunden dicht

Die Bürgerinitiative für die Ortsumgehung macht am Freitag ernst und verlagert ihren Protest direkt auf die B 174 - die Hauptverkehrsader durch Marienberg, die durch die seit langem geplante Ortsumgehung entlastet werden sollte. Zwei Demonstrationszüge werden am Freitag Nachmittag vom Gewerbegebiet Hilmersdorf und von Lauta aus auf jenen Punkt zusteuern, an dem die Anbindung der Umgehung geplant war. Dort soll eine symbolische Bautafel errichtet werden, auf der über die Umgehungsstraße und ihren Baustopp informiert wird.

Neben den Bürgermeistern und Kommunalpolitikern der Region sind auch Abgeordnete des sächsischen Landtages und des Bundestages eingeladen. "Wir hoffen natürlich auf die Unterstützung aus den umliegenden Kommunen", macht Karlheinz Clausnitzer von der Bürgerinitiative deutlich. Nach eigenen Angaben rechjnen die Organisatoren mit mehreren tausend Demonstranten. Diese werden sich 14 Uhr in zwei Zügen - vom Autohaus im Gewerbegebiet Hilmersdorf und vom Wasserwerk Lauta aus - in Bewegung setzen. Die Bundesstraße wird voraussichtlich drei Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt sein.

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Freie Presse 02. 06. 2004

B 174 am Freitag dicht - Kampf um Ortsumgehung Marienberg verstärkt

Marienberg (ddp-lsc). Auf der Bundesstraße 174 bei Marienberg sollen am Freitagnachmittag alle Räder still stehen. Die Bürgerinitiative für die Ortsumgehung Marienberg wolle ein Zeichen für die Notwendigkeit der Umgehungsstraße setzen und die Bundesregierung zur Freigabe der finanziellen Mittel auffordern, sagte Sprecher Werner Wittig der Nachrichtenagentur ddp. Zu der Demonstration würden mehrere tausend Teilnehmer erwartet. Außerdem seien mehr als 2000 persönliche Eingaben an Verkehrsminister Stolpe (SPD) gegangen.

Der Verkehr soll ab 14 Uhr lahm gelegt werden. Dazu wollen die Marienberger von zwei Punkten aus an die Stelle im Ortsteil Lauta marschieren, wo der Bau der elf Kilometer langen Umgehungsstraße längst begonnen sein sollte. Nur mit solchen großen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen sähen die Anwohner noch eine Chance zum Bau der seit vorigem Sommer genehmigten Umgehungsstrecke kurz vor dem Grenzübergang Reitzenhain.

Die Büger haben außerdem Angst, dass Reitzenhain, wie von der sächsischen Staatsregierung angekündigt, zur Entlastung der B 170 auch für den Schwerlastverkehr geöffnet wird und die Zustände unerträglich werden. Infolge der EU-Grenzöffnung rolle der Verkehr ungehindert und stecke im Nadelöhr Marienberg fest. Wittig hält es für denkbar, dass die Marienberger in Zukunft gemeinsam mit den Initiativen an der B 170 etwas unternehmen, da die Probleme zusammenhängen.

Bereits beim Besuch von Staatssekretärin Iris Gleicke (SPD) aus dem Bundesverkehrsministerium in Marienberg am 18. Mai hatten annähernd 300 Demonstranten ihrem Ärger Luft gemacht, weil die Bundesregierung dem seit vorigem Jahr mit Baurecht versehenen Straßenabschnitt die Finanzierung vorenthält. Gleicke sagte lediglich zu, «wenn Geld zur Verfügung steht und Sachsen bei seiner Priorität bleibt, könnte es werden», ohne ein Haushaltjahr zu nennen. Allein in diesem Jahr müsse ihr Ministerium 400 Millionen Euro wegen der fehlenden Mauteinnahmen einsparen. Vorrang hätten bereits begonnene Projekte.

yahoo-nachrichten, Donnerstag 3. Juni 2004, 17:11 Uhr

Über Reitzenhain könnten doch schwere Lasten rollen
B 174 am Freitag dicht - Kampf um Ortsumgehung Marienberg verstärkt

Marienberg. Auf der Bundesstraße 174 bei Marienberg sollen am Freitagnachmittag alle Räder still stehen. Die Bürgerinitiative für die Ortsumgehung Marienberg wolle ein Zeichen für die Notwendigkeit der Umgehungsstraße setzen und die Bundesregierung zur Freigabe der finanziellen Mittel auffordern, sagte Sprecher Werner Wittig. Zu der Demonstration würden mehrere tausend Teilnehmer erwartet. Außerdem seien mehr als 2000 persönliche Eingaben an Verkehrsminister Stolpe (SPD) gegangen.

Der Verkehr soll ab 14 Uhr lahm gelegt werden. Dazu wollen die Marienberger von zwei Punkten aus an die Stelle im Ortsteil Lauta marschieren, wo der Bau der elf Kilometer langen Umgehungsstraße längst begonnen sein sollte. Nur mit solchen großen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen sähen die Anwohner noch eine Chance zum Bau der seit vorigem Sommer genehmigten Umgehungsstrecke kurz vor dem Grenzübergang Reitzenhain.

Die Bürger haben außerdem Angst, dass Reitzenhain, wie von der sächsischen Staatsregierung angekündigt, zur Entlastung der B 170 auch für den Schwerlastverkehr geöffnet wird und die Zustände unerträglich werden. Infolge der EU-Grenzöffnung rolle der Verkehr ungehindert und stecke im Nadelöhr Marienberg fest. Wittig hält es für denkbar, dass die Marienberger in Zukunft gemeinsam mit den Initiativen an der B 170 etwas unternehmen, da die Probleme zusammenhängen.

Bereits beim Besuch von Staatssekretärin Iris Gleicke (SPD) aus dem Bundesverkehrsministerium in Marienberg am 18. Mai hatten annähernd 300 Demonstranten ihrem Ärger Luft gemacht, weil die Bundesregierung dem seit vorigem Jahr mit Baurecht versehenen Straßenabschnitt die Finanzierung vorenthält. Gleicke sagte lediglich zu, «wenn Geld zur Verfügung steht und Sachsen bei seiner Priorität bleibt, könnte es werden», ohne ein Haushaltjahr zu nennen. Allein in diesem Jahr müsse ihr Ministerium 400 Millionen Euro wegen der fehlenden Mauteinnahmen einsparen. Vorrang hätten bereits begonnene Projekte.

Freie Presse 3. Juni 2004

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