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Warten auf 2006
Noch kein Termin für den Ausbau der B 170 in Bannewitz / Vorplanung läuft
Von Domokos Szabó

Während die Eröffnung des Autobahnabschnitts Dresden-Südvorstadt – Dresden-Prohlis immer näher rückt, läuft die Planung für den Ausbau des Bannewitzer Zubringers erst noch.

Die Pläne sind nicht neu: Weil durch die neue Autobahn mehr Verkehr auf Bannewitz zurollt, soll die B 170 zwischen Nöthnitz und der Horkenstraße ausgebaut werden. Auf dem Abschnitt bis Obi/Real sollen künftig sogar vier Spuren zur Verfügung stehen, während für den Abschnitt bis zum Autozentrum Bannewitz (früher Mahag) drei Spuren geplant sind: zwei Spuren landwärts und eine Spur Richtung Dresden. Schließlich soll die Straße auf dem dritten Abschnitt erneuert werden.

Allerdings steckt dieses Projekt des Autobahnamtes Dresden noch in den Kinderschuhen. „Wir sind erst in der Vorplanung“, sagte Behördensprecher Armin Reck. Um bauen zu können, sei jedoch ein Planfeststellungsverfahren notwendig. Allein dies dauere ungefähr ein Jahr. Reck verweist jedoch auf die Fortschritte: So sei unter anderem das Problem der Zufahrten und der Fahrradwege geklärt. Wie es dagegen mit dem Lärmschutz entlang der Trasse aussehen wird, ließe sich möglicherweise erst nach dem Planfeststellungsverfahren sagen. Kurz und gut: Einen Termin für den Baubeginn kann Reck nicht nennen.

Der Bannewitzer Bürgermeister Christian Zeibig (Wählervereinigung) indes hofft auf einen Startschuss im Jahr 2006 – womöglich würde sich dann der Ausbau bis zur Eröffnung der gesamten Autobahn bis Prag hinauszögern.

Die Ortsumgehung für Hänichen, Rippien und Goppeln (S 191 neu) nimmt unterdessen Gestalt an – zumindest auf dem Papier. Das Straßenbauamt Dresden hat jetzt den Antrag auf Planfeststellung gestellt. Baustart könnte frühestens 2005 sein; damit würden dort nicht vor 2007 die ersten Autos rollen.

Sächsische Zeitung 11. September 2004

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