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Wie auf der Autobahn
Ministerium zählt Lkw in Altenberg

Freital/Dresden. Es rollen viel zu viele Lkw über die B 170. Was die Anwohner täglich an der Bundesstraße aushalten müssen, das untermauert jetzt das sächsische Wirtschaftsministerium mit einer eigenen Studie. Der Verkehrsdienstleister PTV hat für das Ministerium 48 Stunden lang die Lkw am Grenzübergang Altenberg gezählt, hat Herkunft und Ziel der Laster erfasst. „Die B 170 muss fast so viel Lkw-Verkehr aufnehmen wie eine Autobahn“, kommentierte Bernd Rohde vom Wirtschaftsministerium die Ergebnisse der Zählung bei einer Diskussion diese Woche in Freital.

Die Studie mit knapp 5 500 erfassten Lastern zeigt, dass weit weniger als 20 Prozent der Lkw aus Sachsen kommen oder Sachsen zum Ziel haben. Der größte Teil fährt im Transitverkehr. Grund genug für das Wirtschaftministerium, von der Bundesregierung mehr Unterstützung für Straßen-Projekte in Sachsen zu fordern. Verkehrsentlastung für die B 170 bringt aber auch das Ergebnis der neuesten Lkw-Zählung nicht. Um den Grenzübergang Reitzenhain für den Schwerlastverkehr zu öffnen, sind weitere Verhandlungen mit Tschechien nötig – Ausgang ungewiss. Die Anwohner der B 170 müssen weiter auf die Öffnung der A 17 im Jahr 2006 hoffen. (SZ/ce)

Zählung in Altenberg

Lkw-Passagen insgesamt: 2 650 am 12. August und 2 801 am 17. August

Davon 40-Tonner: 70 Prozent

Lkw-Ausreise: 87 Prozent starteten ihre Fahrt in Deutschland, der Rest in Belgien, den Niederlanden, Dänemark und Schweden; aus Sachsen kamen 17 Prozent.

Lkw-Einreise: 62 Prozent kamen aus Tschechien, 14 Prozent aus Ungarn, 12 Prozent aus der Slowakei, weitere aus Österreich, Bulgarien und Rumänien. Rund ein Zehntel der Fahrer gab Sachsen als Ziel an.

Verteilung: Der stärkste Lkw-Verkehr herrschte laut Studie zwischen 9 und 22 Uhr; in Spitzenzeiten passierten bis zu 200 Lkw stündlich die Grenze. Zwischen 22 und 6 Uhr wurden im Durchschnitt 60 Lkw pro Stunde gezählt.

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