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Beeindruckt vom Verkehr
Bundespolitiker auf Stippvisite an der B 170

Freital/Schmiedeberg. „Lkw an Lkw“, beschreibt Eduard Oswald seine Eindrücke. „Auf der einen Seite stand ein Schild Pension, auf der anderen Seite Fremdenzimmer, und in der Mitte donnerten die Lkw vorbei.“ Eduard Oswald (CSU) ist der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. In dieser Funktion besuchte der Politiker gestern den Weißeritzkreis und den Landkreis Sächsische Schweiz.

Er wollte sich ein Bild machen vom Bau der A 17, vom Wiederaufbau der bei der Flut zerstörten Straßen im Müglitztal und auch von der Situation an der B 170. Dazu machte der Bayer unter anderem in Schmiedeberg Station. Und war nachhaltig beeindruckt vom Lkw-Verkehr auf der Bundesstraße. „Den Menschen hier“, so Oswald, „muss geholfen werden.“ Das allerdings sagten auch schon eine ganze Reihe von Politikern vor ihm, und mit Vorschlägen für konkrete Hilfe-Maßnahmen hielt sich Oswald zurück – wohl wissend, dass auch der Verkehrsausschuss des Bundestages, dem er vorsteht, kurzfristig wenig am Zustand an der Transitstrecke ändern kann.

Er versprach allerdings, sich in den Haushaltsberatungen des Bundestages dafür einzusetzen, dass Sachsen mehr Geld für Verkehrsprojekte erhält. Schon das scheint angesichts der gegenwärtigen Finanzlage des Bundes schwierig. Und ob die B 170-Anlieger davon profitieren, ist fraglich.

In Freital diskutierte Oswald mit lokalen Politikern und konnte sich davon überzeugen, wie gefrustet selbst die beim Thema B 170 inzwischen sind. „Wir sind nicht in der Lage, auch nur eine einzige kleine Verbesserung zu erreichen“, sagte zum Beispiel Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois (CDU).

Gefordert wurde vor allem ein Verkehrskonzept für den Weißeritzkreis – für die Zeit nach der Fertigstellung der A 17. Laut Schätzungen des sächsischen Wirtschaftsministeriums fahren durch Sachsen heute täglich rund 7 000 Transit-Lkw nach Polen und Tschechien. In zehn Jahren sollen es 21 000 sein. (SZ/ce)
Bundespolitiker auf Stippvisite an der B 170

Freital/Schmiedeberg. „Lkw an Lkw“, beschreibt Eduard Oswald seine Eindrücke. „Auf der einen Seite stand ein Schild Pension, auf der anderen Seite Fremdenzimmer, und in der Mitte donnerten die Lkw vorbei.“ Eduard Oswald (CSU) ist der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. In dieser Funktion besuchte der Politiker gestern den Weißeritzkreis und den Landkreis Sächsische Schweiz.

Er wollte sich ein Bild machen vom Bau der A 17, vom Wiederaufbau der bei der Flut zerstörten Straßen im Müglitztal und auch von der Situation an der B 170. Dazu machte der Bayer unter anderem in Schmiedeberg Station. Und war nachhaltig beeindruckt vom Lkw-Verkehr auf der Bundesstraße. „Den Menschen hier“, so Oswald, „muss geholfen werden.“ Das allerdings sagten auch schon eine ganze Reihe von Politikern vor ihm, und mit Vorschlägen für konkrete Hilfe-Maßnahmen hielt sich Oswald zurück – wohl wissend, dass auch der Verkehrsausschuss des Bundestages, dem er vorsteht, kurzfristig wenig am Zustand an der Transitstrecke ändern kann.

Er versprach allerdings, sich in den Haushaltsberatungen des Bundestages dafür einzusetzen, dass Sachsen mehr Geld für Verkehrsprojekte erhält. Schon das scheint angesichts der gegenwärtigen Finanzlage des Bundes schwierig. Und ob die B 170-Anlieger davon profitieren, ist fraglich.

In Freital diskutierte Oswald mit lokalen Politikern und konnte sich davon überzeugen, wie gefrustet selbst die beim Thema B 170 inzwischen sind. „Wir sind nicht in der Lage, auch nur eine einzige kleine Verbesserung zu erreichen“, sagte zum Beispiel Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois (CDU).

Gefordert wurde vor allem ein Verkehrskonzept für den Weißeritzkreis – für die Zeit nach der Fertigstellung der A 17. Laut Schätzungen des sächsischen Wirtschaftsministeriums fahren durch Sachsen heute täglich rund 7 000 Transit-Lkw nach Polen und Tschechien. In zehn Jahren sollen es 21 000 sein. (SZ/ce)

Sächsische Zeitung 31. August 2004

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