Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

A 17-Freigabe: Termin schon wieder gefährdet
Tunnel-Arbeiten brauchen mehr Zeit
Von Peter Hilbert

Die bereits mehrfach verschobene Freigabe des A-17-Abschnitts zwischen der B 173 und der B 170 im Süden Dresdens steht erneut auf der Kippe. Der Grund: Probleme bei den Arbeiten an der Sicherheitsausstattung des Doppeltunnels Dölzschen – Coschütz.

Dresden/Pirna. Am 15. Oktober wird die Autobahn 17 zwischen Bannewitz und Dresden-Nickern fertiggestellt sein. Doch sie kann nicht freigegeben werden. Die Arbeiten am Doppeltunnel zwischen Dölzschen und Coschütz verzögern sich. Zwar soll dort am 12. September ein „Tag der offenen Tür“ stattfinden. Wann aber die Tunnel freigegeben werden, ist noch offen. „Wir führen Gespräche mit einer Firma zum Fertigstellungstermin und sind uns noch nicht ganz einig“, sagt die Sprecherin des Wirtschaftsministers, Annette Binninger, am Freitag der SZ. Nach wie vor sei es Ziel, Ende Oktober den Abschnitt mit den Tunneln und das anschließende Stück bis Nickern gemeinsam freizugeben. Beim Baubeginn vor vier Jahren wurde die Fertigstellung noch für Ende 2003 avisiert, später für Mitte 2004.

Der Probebetrieb der Sicherheitsanlagen in den insgesamt 3,4 Kilometer langen Röhren hat noch nicht begonnen. Genau dort liegt der Knackpunkt beim Terminplan. Für die dann modernsten und sichersten Tunnel Deutschlands ist dieser Aufwand besonders hoch. So müssen unter anderem die komplizierten Mess- und Signaleinrichtungen unter härtesten Bedingungen getestet werden, sagt ein Experte der SZ. Beim A-4-Tunnel durch die Königshainer Berge hatte der Probebetrieb drei Monate gedauert. Bei komplizierteren Röhren wie im A-17-Verlauf können die Prüfungen bis zu einem halben Jahr in Anspruch nehmen. „Da geht Sicherheit vor, auch wenn sich dadurch der Übergabe-Termin erheblich verschiebt“, sagt der Tunnelfachmann.

Sächsische Zeitung, Sonnabend, 14. August 2004

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"