Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

RoLa ist sinnvoll

Thomas Kramer aus dem brandenburgischen Teichland äußert sein Unverständnis zum Wegfall der RoLa:

Als seit langem in Brandenburg wohnender Sachse und Wanderfreund des Zittauer Gebirges, der Sächsischen wie der Böhmischen Schweiz beobachte ich als Stadtentwicklungsplaner seit vielen Jahren die verkehrsstrukturelle Entwicklung im benachbarten Bundesland.

Die RoLa war eine verkehrspolitische Notwendigkeit. Ich habe Sachsen sogar etwas beneidet, dass man solch ein Logistikprojekt mit sanftem Druck zum Wohle nicht nur der Altenberger und Zinnwalder hinbekommen hatte.

Es ist schwerlich zu verstehen, wie allerorten seit Anfang der 90er Jahre über Agenda und nachhaltige Entwicklung philosophiert und politisiert wird und nun ein so ökologisch sinnvolles Projekt binnen Wochen nach Änderung von einer Rahmenbedingung, nämlich den Wegfall der Zollkontrolle, über Bord geworfen wird.

Die A 17 ist deswegen noch nicht fertig und die B 170 auch nicht in wesentlich ausgebauterem Zustand. Mit den Emmissionen will ich gar nicht erst anfangen.

Wie wäre es mit vorübergehenden verkehrsorganisatorischen Maßnahmen, z. B. einer Tonnagebegrenzung wesentlicher Abschnitte der B 170 im Osterzgebirge, so dass noch ÖPNV-Busse, Müllfahrzeuge und regionale Lieferverkehre fahren können, aber eine Vielzahl der 40-Tonner diese Relation dann nicht benutzen dürften?

Dann wäre die Nachfrage zur RoLa mit sanftem staatlichen Druck wieder erzeugt.




Sächsische Zeitung, Sonnabend, 26. Juni 2004

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"