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Euroregion fordert Prag und Dresden zum Handeln
Regierungen sollen sich mit Kommunalpolitikern treffen
Von Maik Brückner

Nun nimmt sich auch die Euroregion Elbe/Labe den Verkehrsproblemen im Osterzgebirge an. Gestern forderte die Geschäftsführung von Sachsen und Tschechien, dass sich fachkompetente Vertreter die Probleme vor Ort anschauen und sich mit den Bürgermeistern, Ortschaftsräten, Landräten und dem Hauptmann der Region Usti treffen sollen. Bei diesem Treffen sollten kurz-, mittel- und langfristige Lösungen für die „noch zu erwartenden Probleme des grenzübergreifenden Transit- und Regionalverkehrs in der Region“ erörtert werden.

Die Euroregion stützt sich auf ein Arbeitspapier der Fachgruppe Verkehr. Demnach geht die Arbeitsgruppe davon aus, dass auf der B 170 zwischen Dresden und Lovosice (Lobositz) 3 000 bis 3 500 Lkw pro Tag fahren werden. Diese Prognose habe sich noch nicht ganz erfüllt, weil die Straße zwischenzeitlich wegen der Hochwasserschäden nicht von Transit-Lkw genutzt werden durfte. Zwar wurden die Schäden inzwischen beseitigt, aber die Straße sei nicht in dem Zustand, dass sie so viel Verkehr aufnehmen könne, heißt es in dem Schreiben. Teilweise gebe es in den Orten und auch zwischen ihnen weder Fuß- noch Radwege.

„Die Gesundheitsgefährdungen der Anwohnerinnen und Anwohner in den allein 13 Ortsdurchfahrten zwischen Dresden und Altenberg, insbesondere durch Lärm und Abgas, haben einen bisherigen Höchststand erreicht und überschreiten das Zumutbare.“ Mit der Öffnung der A 17 werde sich die Situation sicher entspannen. Aber bis dahin wird sich die Zahl der Lkw und Pkw weiter erhöhen. „Bereits jetzt ist eine Situation entstanden, die für die betroffenen Bürger in der Region unzumutbar geworden ist.“


Sächsische Zeitung, Freitag, 25. Juni 2004

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