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Kirsten fleht Milbradt um Hilfe an
Altenberger Bürgermeister sorgt sich um Arbeitsplätze und Anwohner der B 170
Von (SZ/mb)

Altenberg. In einem dreiseitigen Brief und mit einigen Fotos hat Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) Sachsens Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) auf die Situation auf der B 170 aufmerksam gemacht. Das hohe Verkehrsaufkommen und die täglichen Staus auf dieser Straße werden zu einer „tödlichen Falle“ für die Rehaklinik, die Wohnungsunternehmen, die Hotel- und Pensionsbetreiber sowie alle Anwohner, schreibt Kirsten. „Wir sind schlicht und ergreifend am Ende.“ Vom Wirtschaftsministerium werde seitenweise ausgeführt, welche Prozessrisiken bestehen, ein Nachtfahrverbot umzusetzen oder Gefahrguttransporte auf vorhandene Autobahnen umzusetzen. Das Umweltministerium hingegen blockierte lange die Öffnung der Hochwaldstraße, die eine zeitweise Entlastung gebracht hätte. Beide Ministerien seien offenbar nicht in der Lage, vorhersehbaren Entwicklungen entgegenzuwirken, deshalb wendet sich Kirsten nun direkt an Milbradt: „Es ist mittlerweile kein Bitten mehr,... sondern es ist ein Flehen“. „All unsere Anstrengungen laufen ins Leere und die Beteuerung zur Fertigstellung der A 17 in den nächsten zwei oder drei Jahren sind leider für uns keine Alternative, weil in den nächsten Jahren so viel Schaden angerichtet wird, dass die Stadt Altenberg und sicherlich auch noch andere Städte entlang der B 170 teilweise entvölkert werden.“ Nun setzt Kirsten auf Milbradt: „Wir sind hilflos gegen die Übermacht und die Lobby der Spediteure, aber es muss doch im Interesse der Landesregierung sein, eine gewisse Fürsorgepflicht für die Bürgerinnen und Bürger auszuüben.“


Sächsische Zeitung, Mittwoch, 23. Juni 2004

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