Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Die Boote in Paulsdorf und immer wieder die B 170
Die Ruine von Klein Tirol in Schlottwitz passt gar nicht in den festlich geschmückten Ort / Radfahrer haben Probleme in Dippoldiswalde

Haben Sie Fragen zum aktuellen Geschehen im Osterzgebirge? Anregungen? Wollen Sie einfach mal Ihre Meinung loswerden? Oder vielleicht jemandem Danke sagen? Wir versuchen, Ihnen zu helfen.

Werner Franke aus Paulsdorf ist nicht zufrieden mit den Zuständen rings um das geschlossene Hotel „Seeblick“ in Paulsdorf. Vor allem gefällt ihm nicht, dass der Bootsverleih in Paulsdorf nicht mehr an seinem traditionellen Platz ist, sondern im so genannten Pferdeloch, das schwerer zu erreichen sei.

Gerhard Schulze, Geschäftsführer der Weißeritztal-Erlebnis GmbH, erklärt, die Verlegung des Bootsverleihs hätte nichts mit der Schließung des Seeblicks zu tun, sondern sei notwendig, weil der Wasserstand in der Talsperre seit dem Hochwasser abgesenkt wurde. Da konnten die Gäste am früheren Standort nicht mehr trockenen Fußes ans Land steigen. Erst wanderte der Bootsverleih nach Seifersdorf, wo er aber nicht so gut angenommen wurde. Also holte ihn die Erlebnisgesellschaft zurück nach Paulsdorf ins so genannte Pferdeloch, schräg gegenüber dem früheren Standort. Für Camper und Gäste, die in Paulsdorf wohnen, ist er leichter erreichbar. So lange der Wasserstand in der Malter-Talsperre so bleibt, soll der Bootsverleih hier bleiben, sagte Schulze.

Lucie Natzschka aus dem Dippoldiswalder Neubaugebiet ist mit der Neugestaltung des Fußgängerüberwegs über die Rabenauer Straße nicht zufrieden. Nach einer früheren Kritik wurde er zwar verändert, ende jetzt aber an einer völlig unübersichtlichen Stelle. Das sei für Fußgänger nicht einfach, weil oft die Autofahrer auf der Rabenauer Straße sehr schnell unterwegs sind.

Außerdem gefällt ihr auch nicht, wie schlecht in Dippoldiswalde Radfahrer bei der Verkehrsplanung berücksichtigt werden. Aus dem Neubaugebiet können sie nur auf der Rabenauer Straße in die Stadt fahren – und dabei den Verkehr aufhalten. „Die Autofahrer freuen sich, wenn sie hinter mir her zuckeln müssen.“ Früher hätte am Heideweg ein Schild gestanden, dass neben Fußgängern auch Radfahrern die Benutzung erlaubte. Aber das wurde nach Bauarbeiten entfernt.

Mehrfach beschäftigten sich unsere Leser mit den Zuständen auf der B 170. Jürgen Uhlemann aus Dippoldiswalde fragte: „Wieso kann niemand einen Spediteur zwingen, die Rollende Landstraße zu benutzen?“ Heini Träger aus Dippoldiswalde begrüßt die absehbare Entscheidung, die Hochwaldstraße zu öffnen (s. S. 13). Er berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen, als der Stau von der Baustelle in Schmiedeberg vergangene Woche bis zurück nach Obercarsdorf an den Bahnhof reichte. „Da bringt das doch eine Erleichterung.“ Christel Kluge aus Falkenhain erinnert, dass Vertreter der Bürgerinitiative „Lebenswertes Erzgebirge“, die jetzt die Zustände auf der B 170 anprangern, vergangenes Jahr sich auch gegen die mögliche Alternative „B 170 neu“ gewehrt hatten. „Die sollten mal in sich gehen“, sagt sie. Geschlampt hätte auch die Regierung, die das Problem schon lange hätte lösen müssen.

Sächsische Zeitung, Dienstag, 22. Juni 2004

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