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Minister stimmt befristeter Ausweichstrecke zu

Dresden. Der Verkehr auf der von Lkw-Lawinen strapazierten Bundesstraße 170 soll bald durch eine Ausweichstrecke entlastet werden.

Umweltminister Steffen Flath (CDU) bestätigte jetzt, dass er der bisher umstrittenen Öffnung einer sechs Kilometer langen Forststraße entlang der B 170 für den allgemeinen Verkehr zugestimmt hat. Ein Vertrag soll in den nächsten Tagen vorliegen und die Nutzung der neuen Strecke ermöglichen. Flath sagte, dieser Kompromiss sei allein den geplanten neuen Straßenbauprojekten auf der B 170 geschuldet. Die Nutzung der Ausweichstrecke werde daher auch nur bis zum Ende der Bauarbeiten – voraussichtlich Ende August – erfolgen. Zudem würde die Route bei Waldbrandgefahr sofort gesperrt. Auch wenn das Verkehrsproblem auf der B 170 damit nicht gelöst sei, hoffe er aber zumindest auf etwas Erleichterung. (SZ/gs)

Wer räumte sie weg?

Es so richtig amtlich dem Volk mitzuteilen, bleibt wohl Ministerpräsident Milbradt persönlich vorbehalten. Aber Verantwortliche beim Forst, im Landratsamt und auch im Umweltministerium gehen davon aus, dass in wenigen Tagen die Hochwaldstraße von Oberfrauendorf nach Falkenhain als Entlastung für die völlig überlastete B 170 im Weißeritztal freigegeben wird. Grundsätzlich anders sah die Lage auf der Bundesstraße vor sechs Wochen auch nicht aus, deswegen hatte ja das Landratsamt die Öffnung der Hochwaldstraße vorangetrieben. Dann standen plötzlich scheinbar unüberwindbare Hindernisse dem entgegen.

Wer hat die nun weggeräumt? Da bleiben beim jetzigen Stand der Dinge nur Spekulationen als Antwort. Was dabei kein Politiker zugeben will, was sich aber jedem Beobachter aufdrängt: Einen wesentlichen Anteil an diesem Sinneswandel hat mit Sicherheit der Wähler, der am 13. Juni daran erinnerte, dass er auch anders kann, wenn er nicht überzeugt wird.

Sächsische Zeitung, Dienstag, 22. Juni 2004

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