Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

Umgehung für Schmiedeberg nach Ende der RoLa

Dresden. Der Betrieb der Rollenden Landstraße zwischen Sachsen und Tschechien ist am Sonnabend eingestellt worden. Nach fast zehn Jahren verließ der letzte Huckepack-Transport für Lastwagen den Güterbahnhof Dresden-Friedrichstadt nach Lovosice. Der Gegenzug kam leer in Dresden an. Die zwölf Dresdner Mitarbeiter des Betreibers Kombiverkehr verlieren ihre Stelle.

Der gesamte Lkw-Verkehr hatte sich seit dem Wegfall der Grenzformalitäten wieder auf die Bundesstraße 170 über den Erzgebirgskamm verlagert. Nach Information der Sächsischen Zeitung am Sonntag soll für den kurzen Abschnitt der hochbelasteten Strecke zwischen Oberfrauendorf und Falkenhain eine parallele Forststraße für Personenwagen freigegeben werden. Damit werde für eine Umgehung von Schmiedeberg gesorgt. (SZ/dpa)

Prüfen

Galgenhumor hat er ja, der PDS-Landtagsabgeordnete Falk Neubert. Lud er am Sonnabendvormittag zu einer etwas ungewöhnlichen Trauerfeier nach Dipps ein, bei der die Rollende Landstraße (RoLa) zu Grabe getragen werden sollte. Eine echte Chance hatte die RoLa nach dem EU-Beitritt Tschechiens und dem Fall der Zollgrenzen wohl nicht mehr, zumal niemand einen Spediteur zwingen kann, seine Lkws per Bahn nach Tschechien zu schaffen. Außerdem herrscht bei diesen Unternehmen auch Konkurrenz. Das ist alles verständlich. Doch was wird, wenn es wieder schneit und die Lkws im Schritttempo auf der B 170 fahren oder diese gar blockieren? Spätestens dann würden wir die RoLa als einzige Alternative zur Bundesstraße brauchen. Vielleicht sollte Sachsen und Tschechien die Lage noch einmal prüfen, und die RoLa wenigstens über den Winter als Alternative anbieten.

Sächsische Zeitung, Montag, 21. Juni 2004

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"