Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

Nachtfahrverbot hat Tücken
Lars Hofmann schreibt per E-mail zum geforderten Nachtfahrverbot auf der B170:

In den letzten Tagen wird immer mehr die Forderung nach einem Nachtfahrverbot auf der B170 laut. Diese Überlegung scheint auf den ersten Blick gut zu sein. Doch bei näherer Betrachtung ergibt sich für mich ein Problem aus dieser Lösung. Durch ein Nachtfahrverbot wird der gesamte Schwerlastverkehr auf den Tag verlagert, wodurch der jetzige Zustand um ein Vielfaches verschlimmert wird. Ein Beispiel dafür ist die B 7 von Eisenach (A 4 Abfahrt Wommen) in Richtung Kassel, welche von 20 bis 6 Uhr für Lkw gesperrt bleibt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man die Fahrt so plant, dass man am Tage über der B 7 fährt, um die Kasseler Berge und die Mehrkilometer zu umgehen. Man sieht dies auch abends an den Parkplätzen rund um Eisenach, wo ab ca. 20 Uhr kein freier Platz zu finden ist. Auf Grund des enormen Kostendrucks im Transportgewerbe wird immer der kostengünstigste Weg gewählt. Ein Nachtfahrverbot führt jedoch nur in geringen Fällen zu einer Kostenerhöhung für diese Strecke. Man sollte vielleicht diesen Gedanken noch einmal überdenken, um den Verkehr am Tage nicht völlig im Chaos ersticken zu lassen.

Polizei muss kontrollieren
Volkmar Läntzsch aus Höckendorf schreibt zum Beitrag "Zankapfel Nachtfahrverbot" in der SZ vom 28. Mai:

Ich muss zwei Mal täglich die Strecke Possendorf Rundteil - Dresden zurücklegen. Besonders bei der Heimfahrt von Dresden ist mir in der letzten Zeit oft passiert, dass ich hinter Lkw herfahren musste, die bei der kleinsten Steigung oft nur 10 km/h gefahren sind. Ein gefahrloses Überholen ist aber nicht möglich, da weitere Lkw mit geringem Abstand dahinter fahren. Um die Situation für die Autofahrer und Gäste der Region zu entschärfen, sollte die Polizei lieber dafür sorgen, dass die Lkw laut Straßenverkehrsordnung einen entsprechenden Sicherheitsabstand halten, der ein gefahrloses Überholen ermöglicht, anstatt Bürger zu belangen, die nur ihr Recht auf eine lebenswerte Umwelt kundtun. Mit Abschluss der Bauarbeiten an der Autobahn sollte dann der Landtag sich dafür einsetzen, dass auf der B 170 ein Nachtfahrverbot gilt, sowie die Gefahrguttransporte nur noch über die Autobahn abgewickelt werden dürfen. Des Weiteren ist der verbleibende Lkw-Verkehr durch intensive Verkehrs- und Technikkontrollen auf die Autobahn abzudrängen.

Jetzt sind die Politiker gefragt
Wolf Möckel schreibt per E-mail zum Artikel "Polizei kommt zu spät. . ." vom 28. Mai:

Als vor etwa 150 Jahren Henry David Thoreau aus Protest gegen die Politik seines Staates keine Steuern zahlte, war das weit mehr als das bloße Nichteinhalten einer Bürgerpflicht: Er zeigte mit seinen Möglichkeiten "zivilen Ungehorsam", er schuf den Begriff des gewaltlosen Widerstandes. Die Initiatoren und Teilnehmer der Bummel-Demo haben diese Idee genau auf die Situation der Bürger entlang der B170 übertragen. Auch sie wollen meines Erachtens auf geeignete Weise ihren Protest ausdrücken. Das Androhen von Anzeigen hilft da sicher nicht weiter, sondern nur klare Entscheidungen von Politikern - und der gesunde Menschenverstand!

Sächsische Zeitung 10. Juni 2004

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"