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Die Messlatte liegt hoch
Rund 120 Besucher fühlen bei SZ-Wahlforum den vier Bewerbern fürs Dippser Bürgermeisteramt auf den Zahn
Von Regine Schlesinger

Vier Kandidaten bewerben sich ums Bürgermeisteramt der Kreisstadt. Wer von ihnen ist der Richtige für diesen Posten? Um die Entscheidung zu erleichtern, veranstaltete die SZ mit den vier Bewerbern am Dienstag ein öffentliches Wahlforum in der Mensa des Berufsschulzentrums.

Mag sein, dass viele von der großen Politik die Nase voll haben. Doch die, welche direkt vor ihrer Haustür gemacht wird, interessiert die meisten schon. Das zeigte auch das große Interesse der Dippoldiswalder am SZ-Wahlforum.

Zehn Jahre lang prägte Horst Bellmann (Unabhängige Bürger) die Stadtpolitik. Jetzt müssen sich die Kreisstädter für einen Nachfolger entscheiden. Das wird nicht einfach. Zum einen hat Bellmann die Messlatte hoch gelegt, zum anderen unterscheiden sich die Kandidaten - Günter Beyer (FDP), Rainer Frenzel (CDU), Wolfgang Fuchs (PDS-Mandat) und Ralf Kerndt (Unabhängige Bürger) - kaum in dem, was sie für Dipps und die Dippser erreichen wollen.

Alle wollen die Stadt als Mittelzentrum stärken, für mehr Tourismus die Kräfte bündeln, das Leben an der B 170 erträglicher machen, tragfähige Konzepte fürs Kulturzentrum Parksäle, das Naherholungsgebiet an der Malter und den Sportpark erarbeiten sowie der Kreisstadt zwei Mittelschulen erhalten. Rainer Frenzel hat das Wahlkampf-Einmaleins sicher am gründlichsten studiert und scheut auch vor großen Worten nicht zurück, ".mich hat die Leidenschaft für Dipps ergriffen". Für Ralf Kerndt wäre es eine große Ehre, als Dippser an der Entwicklung der Stadt mitzuwirken. Günter Beyer gefiel das Amt schon, als er erster Dippoldiswalder Bürgermeister der Nachwendezeit war und er glaubt, noch immer gut im Stoff zu stehen. Wolfgang Fuchs schließlich plädiert für demokratische Mehrheiten in der Stadtpolitik.

Die rund 120 Wähler, die in die Mensa des Berufsschulzentrums gekommen waren, hörten genau hin und fragten nach. Ihr künftiger Bürgermeister, wer immer es auch von den Vieren wird, darf sich gewiss sein, dass sie ihn an seine Versprechen erinnern werden.

Sächsische Zeitung, 03. Juni 2004

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