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A 17: Spätes Frühstück in Prag
Erhebliche Verzögerungen bei Autobahnbau auf tschechischer Seite / Trasse bis zur Grenze bis Ende 2006 fertig

Erst Ende 2006 werden die Sachsen auf den ersten fertig gestellten Abschnitten der A 17 zum "Frühstück nach Prag" fahren können. Die Staatsregierung hatte dies vor Jahren für 2002/2003 versprochen.

Andreas Novak

Dresden. Frühestens Ende 2007 wird die neue Autobahn 17 durchgehend von Dresden nach Prag befahrbar sein. Diesen Termin nannte gestern Karel Schimek, Koordinator für Straßenbauverwaltung in Tschechien. Sorgenkind sei ein 16 Kilometer langer Teilabschnitt im Böhmischen Mittelgebirge, wo Klagen von Naturschützern die ursprünglich für Ende 2006 geplante Baufertigstellung erheblich verzögert haben.

Sämtliche Ausnahmegenehmigungen des tschechischen Umweltministeriums seien mittlerweile rechtskräftig, sagte Schimek. Nun werde Baurecht geschaffen und der notwendige Grund und Boden erworben. "Bis das Teilstück fertig ist, muss es auf einer Staatsstraße, vergleichbar mit einer deutschen Bundesstraße, umfahren werden."

Nach Angaben des tschechischen Fernsehens sollen die Regierungen in Prag und Dresden die Möglichkeit einer schnelleren Fertigstellung prüfen. Ziel ist eine Entlastung der Bundesstraße 170, auf der nach dem EU-Beitritt Tschechiens der Schwerlastverkehr sprunghaft angestiegen ist. Dass der tschechische und der deutsche Teil der A 17 gleichzeitig komplett fertig werden, ist allerdings mehr als unwahrscheinlich: Nach SZ-Informationen rechnet die zuständige Prager Direktion für Autobahnen und Straßen mit einer durchgängigen Trasse sogar nicht vor dem Jahr 2010.

Heute trifft sich Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) mit Tschechiens Premierminister, Vladimír Spidla, und tschechischen Ministern, um auch über die A 17 und weitere Fragen der grenzüberschreitenden Infrastruktur zu sprechen.

Sächsische Zeitung, 2. Juni 2004

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