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Alltägliches Chaos
Von Andreas Novak

Spät kommt sie, doch sie kommt. Im Januar 1992 begannen die Planungen für die Autobahn 17 von Dresden nach Prag. Seitdem zerren Bund und Land an der Finanzierung. Die versprochenen oder zumindest vermuteten Fertigstellungstermine, die alle schon einmal genannt wurden, lassen sich kaum noch zählen.

Ende 2006 soll es endlich soweit sein. Dann können hungrige Sachsen schnell einmal zum lange versprochenen Frühstück in Prag auf der Autobahn fahren. Zumindest bis zur Grenze - bei den tschechischen Nachbarn klemmt es noch mehr als auf der deutschen Seite.

Sachsens Ministerpräsident hat Recht, wenn er sagt, dass wir Straßen wie die A 17 brauchen. Trotz aller Bemühungen, den Personen- und Schwerlastverkehr auf die Schiene zu bekommen. Zwar muss es Ziel sein, so viel Verkehr wie möglich von der Straße weg zu verlagern. Aber deshalb einfach keine neuen Straßen zu bauen, funktioniert nicht.

Das alltägliche Verkehrschaos auf der Bundesstraße 170 im Weißeritzkreis zeigt es: Trotz des Bevölkerungsrückgangs steigt der Verkehr rasant an. Deshalb sind neue Straßen notwendig.

Dass dies weitgehend mit Rücksicht auf die Natur geht, beweist die A 17. Natürlich ist die Autobahn ein harter Eingriff in die Natur. Aber viel Wert wurde auf Umweltschutzmaßnahmen gelegt. Ganz vergeht das schlechte Gewissen davon nicht, aber es wird gemildert.

Sächsische Zeitung, 2. Juni 2004

 

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