Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Polizei kommt zu spät, um Bummeldemo zu stoppen
Nachspiel: Organisatoren droht Anzeige
Von (SZ/dsz)

Freital. Die Polizei wird gegen die Teilnehmer der Bummeldemo am Mittwoch auf der B 170 (siehe die SZ von gestern) offensichtlich Anzeige erstatten. Nach den Worten von Polizeisprecher Gerhard Wellner haben sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen. "Fahrer von langsamen Fahrzeugen müssen sich so verhalten, dass der nachfolgende Verkehr nicht beeinträchtigt wird", sagte Wellner.

Die Demonstranten von der Bürgerinitiative Lebenswertes Erzgebirge waren von Dresden mit Tempo 20 beziehungsweise 30 bis Altenberg gefahren, ohne dabei anzuhalten und andere Fahrzeuge vorbeizulassen. Ziel der Kundgebung war es, gegen die steigende Verkehrsbelastung seit der EU-Osterweiterung ein Signal zu setzen. Beteiligt waren zehn Fahrzeuge aus Deutschland und Tschechien.

Nun könnte die Aktion ein juristisches Nachspiel haben. "Ich gehe davon aus, dass das Polizeirevier Dippoldiswalde eine Anzeige fertigen wird", sagte Wellner. Um die Bummeldemo zu stoppen, kamen die Polizisten am Mittwoch allerdings zu spät. Sie endete kurz vor Altenberg, als aufgebrachte Lkw-Fahrer Protestführer Andreas Warschau angegriffen hatten und ihm eine Kopfnuss verpassten. Nach Polizeiangaben verzichtete Warschau auf eine Anzeige.

Sächsische Zeitung, Freitag, 28. Mai 2004

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