Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

Zum Thema "Sind die Brummis noch zu stoppen", 22.5., schreiben nach wie vor mehrere Leser:

Transporter rasen nachts durch Orte

Die jetzigen Zustände in den Orten entlang der B 170 sind, man kann es nicht mehr anders nennen, staatlich sanktionierter Terrorismus gegen die Bevölkerung. Verantwortliche Politiker in Dresden und Berlin wollen nichts tun, und die Polizei darf nichts tun, nicht einmal gegen Gefahrguttransporter, die nachts mit überhöhter Geschwindigkeit durch unsere Orte rasen. Und mit der Fertigstellung des Autobahnanschlusses in Bannewitz wird alles noch schlimmer. Ich denke, dass es an der Zeit ist, von unserem Recht auf Notwehr Gebrauch zu machen.
Gert Göhler, Schmiedeberg

Die Gesetze kann man ändern

Es ist ungeheuerlich, wie man mit den Menschen an der B170 umspringt. Man könne die Schwerlaster und Gefahrguttransporte nicht auf die Schiene zwingen, da dem Gesetze entgegenstehen würden. Verdammt noch mal, was für Gesetze sind das?! Naturgesetze, welche man nicht ändern kann, wohl kaum. Vom Menschen, sprich Politikern, gemachte Gesetze lassen sich - politischer Wille vorausgesetzt - ändern.
Rainer Paatsch, Klingenberg

Am Tag rollt der angestaute Konvoi

So schlimm wie es ist, und für die Anwohner sicherlich unerträglich, direkt an der B 170 zu wohnen, muß man aber der Realität ins Auge schauen. Ein Nachtfahrverbot macht es noch viel schlimmer, wenn am Tage der gesamte angestaute Konvoi zusätzlich fährt. Welcher "Pendler", der es heute schon schwer hat, kommt noch pünktlich zur Arbeit? Welcher Linienbus soll die Fahrzeiten einhalten? All diese Probleme werden sich verschärfen.
Siegfried Tietz, Altenberg

Verkehr schadet dem Tourismus

Die Brummis sind noch zu stoppen. Warum machen wir es nicht wie in der Schweiz, wo ab einer bestimmten Tonnage die Autos auf die Bahn müssen? Für die B 170 und vor allem für die Anwohner ist der Lkw-Strom eine Zumutung. Ich würde die Straße für Lastwagen ab einer bestimmten Größe sperren lassen. Verkehr schadet ja auch dem Tourismus, und das Erzgebirge hat den gerade bitter nötig.
Thomas Wagner, per E-Mail

Transitschwerlaster auf Bundesstraße schnell verbieten

Zum Thema "Sind die Brummis auf der B 170 noch zu stoppen?" schreibt Wolfgang Schanze aus Weißwasser:

War bereits bisher der Schwerlastverkehr für die Anwohner der B 170 zwischen Dresden und der Grenze zu Tschechien eine Zumutung, hat sich dieser Zustand offenbar ab Anfang Mai dieses Jahres bis zur Unerträglichkeit gesteigert. Der Ausweg: Die Vollendung der neuen Autobahn nach Prag sollte, trotz bisheriger und noch gegenwärtiger Querelen, schnellstens erfolgen.

Naturschutz ist zwar wichtig, aber wer schützt jetzt Natur und Menschen an der B 170 vor dem Verkehrschaos mit diversen Belastungen? Außerdem schafft die zügige Streckenführung einer Autobahn wesentlich weniger Probleme sowohl für Anwohner als auch Verkehrsteilnehmer.

Die nächste Etappe vom Chaos wäre aber dann programmiert, wenn auf der künftigen Autobahn eine hohe Maut erhoben und somit der Schwerlasttransport wieder - trotz Autobahn - auf die B 170 ausweichen würde. Deshalb ist unbürokratisch vorzubeugen und diese Strecke auf der B 170 für Transit-Schwerlastverkehr zu verbieten, auch wenn das auf einer Bundesstraße angeblich nicht möglich ist. Hier wäre es dann erforderlich.

alles: Sächsische Zeitung, 28. Mai 2004

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"