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Trailerzug statt Lkw-Kolonnen für Ferntransport in Sachsen
Schwerlastverkehr. SPD fordert in Verkehrskonzept für Sachsen die Einrichtung neuer Huckepackzüge.

Mit der Einrichtung so genannter Trailerzüge will Sachsens SPD die Belastung durch den Schwerlastfernverkehr an Durchgangsstraßen mindern. Dies sieht ein Verkehrskonzept für Sachsen vor, das die Partei morgen in Dresden vorstellen wird. Bei Trailerzügen werden Sattelauflieger von Lkw in nur zwei bis fünf Minuten direkt auf Eisenbahnradgestelle geschoben. Vorbild dafür ist unter anderem der Huckepack-Verkehr von Bayern und der Rhein-Ruhr-Region nach Italien.

Jedoch sind für die Trailerzüge spezielle Sattelauflieger nötig. Unklar ist, ob sich Privatspediteure die Sonderausrüstung zulegen würden. Bis zur Einrichtung der Trailerzüge sollte nach Ansicht der SPD die Rollende Landstraße Richtung Tschechien (RoLa) erhalten und verlängert werden. Dagegen hatten die Regierungen Tschechiens und Sachsens erst in dieser Woche das baldestmögliche Ende der RoLa wegen geringer Auslastung seit der EU-Erweiterung vereinbart. "Sie tun das, obwohl vor allem die Anwohner der B 170 in den nächsten zwei Jahren dringend Entlastung brauchen, bis die Autobahn A 17 fertig ist", kritisierte die für das SPD-Verkehrskonzept zuständige Landtagsabgeordnete Simone Raatz. Dabei seien die Zustände an der B 170 derzeit unzumutbar.

Als Sofortlösung komme für sie weiterhin ein Nachtfahrverbot in Frage. Nach Fertigstellung der A 17 werde es auf der B 170 dagegen kaum noch Lkw-Fernverkehr geben. "Es ist unwahrscheinlich, dass der Güterverkehr dann wegen der Mautgebühr auf die B 170 ausweicht, wenn die Gebühr für die 100 Kilometer bis zur Grenze beispielsweise nur zwölf Euro beträgt." (stm)

Oben drauf Huckepackverkehr

Die "Rollende Landstraße" von Dresden nach Tschechien ist nur eine Variante des "Huckepacks" aus Lkw und Schiene. Noch relativ neu und selten sind "Trailerzüge", bei denen die Lkw-Sattelauflieger direkt auf die Eisenbahnräder geschoben werden. Der Kombiverkehr gilt als umweltfreundlicher als der Straßengüterfernverkehr. Jedoch scheuen Spediteure Verluste beim Verladen.

Sächsische Zeitung (Sonntagszeitung/ Transport und Verkehr ), 23.05.2004

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