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Steinfahrten sind vorerst vom Tisch
Lösung in Lauenstein

Lauenstein/Dippoldiswalde. Die Pläne, das Baumaterial für den Hochwasserschutzdamm bei Lauenstein aus Ulberndorf quer durch den Landkreis hinzufahren, sind vorerst vom Tisch. Dies ist das Ergebnis eines Gespräches gestern Nachmittag im Landratsamt Weißeritzkreis. Nun zeichnet sich doch eine Lösung direkt in der Nähe der Baustelle ab im Weg einer so genannten Seitenentnahme. Dabei werden Steine abgebaut, aber nur auf die Baumaßnahme beschränkt. Dafür ist dies baurechtlich leichter durchzusetzen als die Einrichtung eines regulären Steinbruchs.

Die Firma Hall-Bau hat den Auftrag für den Dammbau bekommen. Sie hat eine Bauvoranfrage gestellt, ob sie dort im Rahmen der Seitenentnahme direkt am Damm die nötigen Steinmassen abbauen darf. Die Voranfrage hat das Landratsamt positiv entschieden, heute folgt der reguläre Bauantrag. Sollte dieser auch ohne Beanstandungen möglichst noch im Mai durch die Ämter gehen, gäbe es keine Ursache mehr, die Steine bis aus Ulberndorf heranzufahren. Sollten Probleme auftauchen, wäre wieder alles offen.

Gegen die Steintransporte aus Ulberndorf hatten sich alle Städte und Gemeinde gewandt, durch welche die Transportrouten geplant waren. Die Hinfahrt sollte über Oberfrauendorf nach Schmiedeberg auf die B 170 führen und von Altenberg über Geising nach Lauenstein. Die Rückfahrten sollten über Glashütte, Niederfrauendorf und einen Feldweg zum Steinbruch rollen. Da in den Hauptbauzeiten alle fünf Minuten ein Lkw gerollt wäre, hätte das erhebliche Belastungen gebracht, außerdem das Stauproblem auf der B 170 zusätzlich verschärft. (SZ/fh)

Sächsische Zeitung (Lokales Dippoldiswalde ), 12.05.2004

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