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Kaum Hoffnung an der B 170

SACHSENSPIEGEL REPORTAGE "Rasender Stillstand":

Sendung am Mittwoch, 11.08.04, 20.15 Uhr, MDR regional

Die Bundesstraße 170 ist eine klassische Transitstrecke. Sie führt durch das Osterzgebirge von Dresden nach Zinnwald. Bis zu 3000 Lastkraftwagen fahren täglich durch die kleinen Orte entlang dieser Straße. LKW-Lärm im Schlafzimmer, beim Einkaufen und bei der Gartenarbeit. Wegziehen ist nicht möglich und Änderung nicht in Sicht.

In Schmiedeberg hat sich Herr Schuhmann ein Haus gekauft. Es soll seine Rente sein. Inzwischen bangt er, dass ihm wegen des LKW-Lärms die Mieter wegziehen. Seine Erfahrung: "Wenn einer laut Radio hört, rufst du die Polizei, dann ist Ruhe. Aber wenn ein Transiter hier durch Löcher kracht, musst Du niemanden anrufen."

Der Präsident des Sächsischen Verkehrsgewerbes Herr Lohse bestätigt: "Wir wissen seit 1994, dass es eine Osterweiterung gibt und wir die Infrastruktur ausbauen müssen, aber die Politik hat der Praxis nicht geglaubt."

In Carsdorf züchtet Herr Kokott Karnickel. Sein Garten liegt direkt an der Straße. "Zwiebeln und Möhren wachsen im Boden. Meinen Salat muss ich gründlicher abwaschen." Ob das als Schutz gegen Abgase und Staub ausreicht, weiß er allerdings nicht genau.

Die SACHSENSPIEGEL REPORTAGE beobachtet den Alltag an der B170 zwischen Straßenlärm und Dauerstau.

www.mdr.de 10. August 2004

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