Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Bürgerinitiative will Lkw-Verkehr lahm legen

Demo auf der Kreuzung am Altenberger Bahnhof
Von Maik Brückner

Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Erzgebirge“ macht ihre Ankündigung wahr: Am 12. Dezember plant sie zusammen mit anderen eine Demonstration. „Gemeinsam mit den Altenberger Bürgern und Teilnehmern aus anderen Orten zwischen Bannewitz und Teplice wollen wir die Kreuzung am Bahnhof blockieren“, kündigt Dietrich Papsch von der Bürgerinitiative an. Um die Altenberger, die zu dieser Zeit von der Arbeit kommen, nicht zu verärgern, soll aber die Rehefelder Straße offen bleiben, versprach er.

Mit der Aktion wollen die Demonstranten auf ihre Probleme mit dem internationalen Lkw-Schwerlastverkehr aufmerksam machen, der immer noch ohne Einschränkung über die B 170 rollt. Papsch und seine Mitkämpfer fordern von den Landespolitikern, dass sie endlich ein Verkehrskonzept für das Osterzgebirge auf die Beine stellen. In dem sollte der Freistaat erklären, wie er den immer mehr werdenden Transit-Schwerlastverkehr steuern will. Und das nicht erst nach der Freigabe der A 17 im Jahre 2006, sondern schon davor. Dass so etwas möglich ist, haben die Tiroler am Brenner vorgemacht. Auch dort gab es Streit, so Papsch. Jetzt haben sie es geschafft, dass „Politiker und Einwohner für eine Lösung kämpfen“. Im Osterzgebirge kämpften die Menschen bisher allein - abgesehen von den sehr aktiven Kommunalpolitikern, die sich hinter die Initiative gestellt haben.

Eine Möglichkeit, den Transit-Schwerlasttransport aus dem Gebirge zu bekommen, sieht Papsch im weiteren Ausbau der Rollenden Landstraße (RoLa). Dass man dabei durchaus dicke Bretter bohren muss, weiß der Schellerhauer. Schließlich ist Bahnchef Mehdorn ein Verfechter einer „Schrumpfbahn“. Trotzdem, so sagt der bekennende Eisenbahnfan, lohnt sich die Mühe. Und deshalb ruft er auch zur Demonstration auf.

Die Aktion soll am kommenden Freitag um 19 Uhr beginnen und so lang dauern, wie es die Polizei erlaubt. „Eine Sperrung für eine Stunde wäre eine tolle Sache“, sagte Papsch. Um die Leute bei Laune zu halten, wird es Glühwein geben und es werden Reden gehalten. „Wir wollen auch einen Übertragungswagen organisieren“, so Papsch, der Wert darauf legt, dass man friedlich demonstrieren will. Deshalb haben die Organisatoren die Demo auch angemeldet.

Friedliche Demo für ein lebenswertes Osterzgebirge am Freitag, 12. Dezember, ab 19 Uhr

Sächsische Zeitung, Samstag, 6. Dezember 2003

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